Papa und ein Sieg beim FSV? Ex-Zwickauer Göbel heiß auf die perfekte Woche

Patrick Göbel (r.), hier gegen den Bremer Milos Veljkovic, hat den FSV Zwickau im Sommer verlassen und ist zu Liga-Konkurrent Würzburger Kickers gewechselt. Am Sonntag muss er mit den Bayern bei seinem einstigen Arbeitger ran.
Patrick Göbel (r.), hier gegen den Bremer Milos Veljkovic, hat den FSV Zwickau im Sommer verlassen und ist zu Liga-Konkurrent Würzburger Kickers gewechselt. Am Sonntag muss er mit den Bayern bei seinem einstigen Arbeitger ran.

Zwickau - Der FSV Zwickau und die Würzburger Kickers gehen punktgleich in den sechsten Spieltag, die Rot-Weißen und die Rothosen haben je nur zwei Zähler auf dem Konto. Ergo: Das Duell beider am Sonntag ist ein Krisengipfel!

Der Ex-Zwickauer und Neu-Würzburger Patrick Göbel weiß, was das bedeutet: "Alle hatten sich mehr vorgestellt. Beide Teams haben bisher nicht schlecht gespielt, es fehlt aber das Erfolgserlebnis."

Darüber, wie sich sein Ex-Arbeitgeber schlägt, ist "Seani" bestens im Bilde, schließlich steht Bruder Christoph im Kader der Westsachsen.

Auch wenn die Erfolge bislang ausgeblieben sind, traut der 24-Jährige dem FSV den Klassenerhalt zu.

"Die Art und Weise, Fußball zu spielen, wird auch in dieser Saison zum Erfolg führen und die nötigen Punkte bringen. Die Mannschaft ist gierig und kämpferisch stark. Kein Gegner spielt gerne in Zwickau", so Göbel.

Das war einmal! Patrick Göbel (r.) und Bruder Christoph beim gemeinsamen Jubel im FSV-Trikot.
Das war einmal! Patrick Göbel (r.) und Bruder Christoph beim gemeinsamen Jubel im FSV-Trikot.

Die Würzburger müssen aber im "Schwanennest" antreten und wollen dort endlich den ersten Sieg einfahren.

Saisonübergreifend warten die Kickers vom Dallenberg seit 18. Dezember 2016 auf einen Liga-Dreier.

Der einzige Pflichtspielerfolg 2017 gelang Anfang August im Bayernpokal gegen Siebentligist TSV Rannungen.

Würzburg trägt also einen schweren Rucksack, nicht aber Göbel: "Was von Dezember bis Mai passiert ist, konnten wir Neuzugänge nicht beeinflussen. Wir müssen uns an den ersten fünf Saisonspielen messen lassen. Und da haben wir zu wenig gezeigt."

Der offensive Außenbahnspieler kam bisher in allen Pflichtspielen über die volle Distanz zum Einsatz und zeichnete mit einem Tor und einer Vorlage für die Entstehung der Hälfte der vier Würzburger Tore mitverantwortlich. Dafür kaufen konnte er sich bisher nix. Am Sonntag soll es aber soweit sein. "Zwickau wird eine Serie starten, aber erst nach unserem Spiel. Ich will gewinnen und eine perfekte Woche starten", meint Göbel.

Eine perfekte Woche? Ja! Der Flügelflitzer wird Vater. "Meine Freundin und ich bekommen einen Sohn. Geburtstermin ist der 29. August", verrät Göbel.


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