Wolf verabschiedet sich mit einem Tor vom FSV

Patrick Wolf jubelt über seinen Treffer in seinem letzten Spiel für den FSV Zwickau.
Patrick Wolf jubelt über seinen Treffer in seinem letzten Spiel für den FSV Zwickau.  © picture point/Sven Sonntag

Zwickau - „Jetzt oder nie!“. Das mag sich Patrick Wolf am Sonnabend gedacht haben, kurz bevor er zu einem fulminanten Volleyschuss ansetzte und das Leder aus 20 Metern in die Maschen wuchtete.

Ausgerechnet im letzten Einsatz für den FSV Zwickau erzielte der Innenverteidiger gegen den MSV Duisburg seinen Premierentreffer für die erste Mannschaft. „Das Tor zum Abschied war nur im ersten Moment schön. Als Abwehrspieler ärgere ich mich aber mehr über die vielen Gegentore danach“, bemerkte „Wolfer“ angesichts der fünf Einschläge auf Zwickauer Seite.

Das 1:5 - ein Spiegelbild von Wolfs Zeit in Zwickau. Im Sommer 2015 aus Cottbus gekommen, fand sich der 28-Jährige zunächst recht gut ein, musste dann aber nach einem Kreuzbandriss von Januar bis November 2016 pausieren.

Der Sohn des ehemaligen Bundesligaspielers und - trainers Wolfgang Wolf fand danach keinen Anschluss mehr und wechselt nun zum 1. FC Schweinfurt 05 in die Regionalliga Bayern.

„Das Ziel dort ist der Aufstieg. Vielleicht sehen wir uns ja schon übernächste Saison in der 3. Liga wieder“, so Wolf.


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