Darum kehrt Zwickaus Angreifer König immer wieder gern nach Wiesbaden zurück

Ronny König jubelt jetzt im FSV-Trikot.
Ronny König jubelt jetzt im FSV-Trikot.  © Frank Kruczynski

Zwickau - Wiedersehen macht Freude! Zumindest freut sich FSV-Stürmer Ronny König schon jetzt wie Bolle auf die Partie beim SV Wehen Wiesbaden, denn in der hessischen Landeshauptstadt hatte er nicht nur sportlichen Erfolg.

"Ich habe mich in Wiesbaden wohlgefühlt und dort drei tolle Jahre verbracht", blickt König zurück. Während "King" von 2006 bis 2009 als Torjäger des SVWW in 96 Partien 25mal ins Schwarze traf, hatte ihn umgekehrt Amors Pfeil erwischt.

In Wiesbaden lernte er seine Anna kennen, mit der der 33-Jährige seit acht Jahren verheiratet ist. Kontakt zu ehemaligen Trainern und Betreuern besteht ebenfalls noch, so, wenn auch nur sporadisch, zum jetzigen Sportdirektor Christian Hock.

Dass dieser vor kurzem Trainer Torsten Fröhling den Laufpass gab und dafür Rüdiger Rehm zum SVWW lotste, hat King mitbekommen.

Ronny König jubelt über einen seiner drei Treffer für Wehen Wiesbaden beim 4:3-Sieg in der 2. Liga gegen den 1. FC Köln. Dem heutigen Zwickauer gelang damals binnen sieben Minuten ein Hattrick.
Ronny König jubelt über einen seiner drei Treffer für Wehen Wiesbaden beim 4:3-Sieg in der 2. Liga gegen den 1. FC Köln. Dem heutigen Zwickauer gelang damals binnen sieben Minuten ein Hattrick.

"Ich habe in meiner Karriere so viele Trainerwechsel erlebt und glaube nicht, dass das Auswirkungen auf das Spiel am Sonnabend hat", gibt sich König gelassen.

"Wir sollten lieber auf uns schauen. Der Sieg gegen Bremen gibt uns Selbstvertrauen", so König, der derzeit als Fußballer einen zweiten Frühling erlebt: "Ich fühle mich fit und habe momentan ein Näschen dafür, wo der Ball hinkommt."

Zwickaus bester Torjäger hat sechs Tore auf dem Konto und will mehr! Und wenn einer weiß, wie es ist, in Wiesbaden zu treffen, dann Ronny König.

In der ersten Zweitligasaison des SVWW brachte König am 30. September 2007 das Kunststück fertig, gegen den 1. FC Köln binnen sieben Minuten einen lupenreinen Hattrick zu erzielen.

Der Aufsteiger gewann die Partie mit 4:3.


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