FSV-Sportchef Wagner bemängelt Konzentration und individuelle Fehler

Sportchef David Wagner sieht mehrere Gründe, warum der FSV so oft mit 0:1 in Rückstand gerät.
Sportchef David Wagner sieht mehrere Gründe, warum der FSV so oft mit 0:1 in Rückstand gerät.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Zwickau - In einer Kategorie gehört der FSV Zwickau zur Drittliga-Spitze: Kein anderes Team ist bisher häufiger einem 0:1 hinterhergerannt als die Elf von Torsten Ziegner.

Ganze elf Mal zappelte der Ball zuerst im Netz der Rot-Weißen. Nur Lotte und Würzburg gerieten genauso oft mit 0:1 in Rückstand.

Für FSV-Sportdirektor David Wagner gibt es nicht "den einen Grund", warum die Westsachsen dermaßen oft in Rückstand geraten: "Nicht immer konnten wir über 90 Minuten die Konzentration hochhalten oder aber individuelle Fehler haben direkt zu Gegentoren geführt. Und dann darf man auch die Stärke des Gegners nicht unterschätzen!"

Fakt ist aber auch, dass sich die "Schwäne" nach Rückständen noch sechs Zähler schnappten. Nur Fortuna Köln und Lotte (je 8) sowie Unterhaching (7) holten mehr Punkte.

"Wir sollten demütig sein und anerkennen, dass wir erst das zweite Jahr in der 3. Liga spielen und andere Mannschaften mehr Erfahrung mitbringen und die Qualität besitzen, mit einer Führung umzugehen", entscheidet laut Wagner das erste Tor oftmals über Sieg oder Niederlage.

Wohl war, betrachtet man den kommenden Gegner Wehen Wiesbaden. In der aktuellen Spielzeit haben die Hessen zehnmal in Front gelegen, dabei neunmal gewonnen und nur einmal (1:2 in Karlsruhe) verloren.

"Trotzdem brauchen wir Punkte, um bis zur Winterpause den Abstand nach unten zu vergrößern", ist sich Wagner bewusst, dass man unter Umständen schon an diesem Wochenende wieder auf einen Abstiegsplatz rutschen könnte: "Natürlich hat sich eine Drucksituation aufgebaut. In so einer Konstellation haben wir bisher aber immer die beste Leistung gebracht."


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