FSV Zwickau erkämpft sich wichtigen Auswärtspunkt

Bryan Henning (l.) und Ronny König im Zweikampf.
Bryan Henning (l.) und Ronny König im Zweikampf.  © Picture Point/Gabor Krieg

Rostock - Der FSV Zwickau ist das dritte Ligaspiel in Folge ohne Niederlage geblieben! Bei Hansa Rostock erkämpften sich die Westsachsen am Dienstagabend ein 1:1 (1:1).

Torsten Ziegner verzichtete auf personelle Veränderungen und vertraute erneut auf exakt die gleiche Elf, die in Münster und gegen Magdeburg als Sieger vom Platz ging.

Während Keeper Johannes Brinkies und Linksverteidiger René Lange somit an alter Wirkungsstätte zum Einsatz kamen, schaffte es Ronny Garbuschweski, der dritte Ex-Rostocker im Bunde, nicht einmal ins Aufgebot.

Gegen zu Beginn extrem angriffslustige Gastgeber hatte die zuletzt stabile Zwickauer Defensive diesmal jedoch ihre liebe Müh und Not. Marcel Hilßner per direktem Freistoß (12.), den Brinkies aus dem Mauereck kratzte und Soufian Benyamina mit einer Kopfball-Bogenlampe auf das Tornetz (20.), besaßen jeweils gute Abschlussmöglichkeiten.

Auf der Gegenseite wurde es im Strafraum erstmals brenzlig, als Keeper Janis Blaswich eine Eingabe von Lange nicht weggeboxt bekam (17.).

Jubel zum 1:1. Robert Koch bescherte den Zwickauern den Ausgleich.
Jubel zum 1:1. Robert Koch bescherte den Zwickauern den Ausgleich.  © Picture Point/Gabor Krieg

Der FC Hansa spielte trotzdem gefälliger und ging nicht unverdient in Führung. Weil direkt vor dem Strafraum niemand Willens war, Willi Evseev zu attackieren, konnte der Blondschopf in aller Ruhe das rechte obere Eck anvisieren und aus 18 Metern einen gefühlvollen Schlenzer absetzen (27.).

Rostock blieb weiter am Drücker, verstand es aber nicht, daraus Kapital zu schlagen. Und das bestrafte Robert Koch, der quasi aus dem Nichts das 1:1 erzielte (33.). Zuvor war Morris Schröter auf Rechtsaußen bis kurz vor die Grundlinie durchgebrochen und hatte scharf nach innen gepasst.

Nach dem Seitenwechsel rieb sich ein Großteil der 10.700 Zuschauer verwundert die Augen, denn der Ausgleich hatte Zwickau Auftrieb gegeben. Die Gäste wurden urplötzlich mutiger und zeigten deutlich mehr Zug zum Strafraum. Einziges Manko: Direkt vor der Box wurde dem FSV der Wind aus den Segeln genommen.

Dafür besaß der eingewechselte Stefan Wannenwetsch kurz vor Ultimo noch die Chance Hansa per Freistoß zum Sieg zu schießen, doch Brinkies parierte glänzend (90.).


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