Heute erster Saisonsieg für den FSV? Oder erneute Abreibung?

In der vergangenen Saison gab’s für den FSV in Münster eine
1:5-Klatsche. Hier freut sich Adriano Grimaldi (M.) über seinen
Treffer zum 4:0 für die Preußen.
In der vergangenen Saison gab’s für den FSV in Münster eine 1:5-Klatsche. Hier freut sich Adriano Grimaldi (M.) über seinen Treffer zum 4:0 für die Preußen.

Zwickau - Wann bricht endlich der Bann? Solche Floskeln sind schnell geschrieben und noch schneller gesprochen. Allein, was zählt, sind Ergebnisse. Freitagabend (19 Uhr) muss der noch sieglose FSV Zwickau beim SC Preußen Münster damit anfangen, welche zu liefern!

Und täglich grüßt das Murmeltier: In dem US-amerikanischen Filmklassiker sitzt der exzentrische Wetteransager Phil Connors, gespielt von Bill Murray, in einer Zeitschleife fest. Jeder Tag startet und endet wie der vorherige.

Eine frustrierende Story. Was von Hollywood 1993 auf die Leinwand gebracht wurde, spiegelt die derzeitige Lage in Zwickau ziemlich gut wider. Egal wie der Gegner bisher hieß, die Rot-Weißen gerieten in jeder der sechs Ligapartien in Rückstand.

„Wer so etwas schon einmal mitgemacht hat, der weiß, dass es nicht einfach ist, die Stimmung hochzuhalten“, skizziert Torsten Ziegner die momentane Gefühlslage. Dennoch wollen die Westsachsen endlich aus diesem Hamsterrad ausbrechen: „Die zweite Halbzeit gegen Würzburg hat gezeigt, dass das Team funktioniert“, betont der 39-Jährige.

Für die nötige Zuversicht sorgt zudem die bisherige Heimbilanz des Gegners. „Münster hat die letzten beiden Spiele zuhause verloren. Das ist für uns nicht von Nachteil“, meint Ziegner.

Eine schwere Aufgabe bleibe es aber allemal: „Wir haben letztes Jahr leidvoll erfahren, wie sehr man dort unter die Räder kommen kann.“ Damals setzte es im Preußen-Stadion eine 1:5-Klatsche.


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