Ringkampf statt Fußball: Schiri bringt Zwickaus König und Süßner auf die Palme

Ab auf die Tribüne: Der Schiri verbannte erst Danny König dann Steffen Süßner
Ab auf die Tribüne: Der Schiri verbannte erst Danny König dann Steffen Süßner  © Ralph Koehler

Zwickau - Torsten Ziegner stand gegen den VfL Osnabrück am Ende ziemlich allein auf weiter Flur. In der hitzigen Schlussphase fand sich erst Co-Trainer Danny König und kurz darauf auch Torwarttrainer Steffen Süßner auf der Tribüne wieder. Was war da passiert?

Obwohl nur vier Gelbe Karten, drei auf Zwickauer und eine auf Osnabrücker Seite, verteilt wurden, ging es am Sonnabend gehörig zur Sache. Das Trainergespann der Westsachsen wähnte sich dabei manchmal als Zuschauer einer gänzlich anderen Sportart.

„Es gab da einige Ringkampf-Situationen, insbesondere mit Ronny König, auf die wir die Schiedsrichter hingewiesen und gefordert haben, dass zu ahnden“, berichtet Torsten Ziegner.

Bei Linienrichterin Katrin Rafalski fand man damit aber wenig Gehör - im Gegenteil.

FSV-Coach Torsten Ziegner (r.) war 
selten einer Meinung mit Schiri Patrick Alt .
FSV-Coach Torsten Ziegner (r.) war selten einer Meinung mit Schiri Patrick Alt .  © Picture Point/Gabor Krieg

Steffen Süßner„Die Assistentin hat unsere Kritik an den Schiedsrichter weitergegeben und als der zur Bank kam, haben wir unsere Meinung erneuert“, so Ziegner.

Nur war der herbeigeeilte Patrick Alt davon auch nicht wirklich begeistert und machte kurzen Prozess, indem er Ziegner-Assistent Danny König von der Trainerbank verbannte.

Doch damit nicht genug. Kurz darauf flog auch noch Torwarttrainer Steffen Süßner, nachdem er einer Aufforderung von Alt nicht nachkam.

„Außer dem Trainer sollten sich alle hinsetzen. Das war alles überflüssig. Wenn der Schiedsrichter im Spiel einfach etwas eher eine Gelbe Karte zieht, wird es am Ende nicht so hektisch“, urteilte FSV-Ersatzkapitän Ronny König salomonisch.

Wenigstens blieben er und seine Teamkollegen die Ruhe selbst und schaukelten den zehnten Heimsieg über die Zeit - auch dank Keeper Johannes Brinkies, der kurz vor Schluss einen Elfer hielt.


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