Lasogga fällt aus! Wen lässt HSV-Trainer Wolf vorne ran?

Hamburg - Schlechter hätte das Timing von Pierre-Michel Lasogga nicht sein können! Der Torjäger des Hamburger SV fällt für das Spitzenspiel am Montag gegen den 1. FC Köln aus.

Pierre-Michel Lasogga kann es nicht fassen. Er fällt für die Partie beim 1. FC Köln aus.
Pierre-Michel Lasogga kann es nicht fassen. Er fällt für die Partie beim 1. FC Köln aus.  © DPA

Der 27 Jahre alte Mittelstürmer laboriert seit mehreren Tagen an einer Muskelverhärtung im Adduktorenbereich und konnte das Abschlusstraining am Sonntag nicht mit der Mannschaft bestreiten.

"Pierre wird nicht spielen können", sagte Trainer Hannes Wolf nach der Einheit.

Wer Pierre-Michel Lasogga, immerhin 13-facher Torschütze in dieser Saison, ersetzten wird, ist noch ungewiss. Viele Alternativen hat der Hamburger SV aber auch nicht.

Hee-Chan Hwang ist nach einer Verletzung noch nicht fit, Fiete Arp spielte am Sonntag in der U21 und sieht unter Wolf beim HSV kein Land mehr.

"Man kann auch mit falscher Neun spielen", betonte der Trainer. "Wir basteln an Lösungen."

Daher hat er auch keine Zeit an seinen eigenen Geburtstag am Montag zu denken. "Es geht extrem um den HSV und das Team", sagte der noch 37 Jahre alte Trainer.

HSV-Trainer Hannes Wolf ist sich um die Schwere der Aufgabe bewusst.
HSV-Trainer Hannes Wolf ist sich um die Schwere der Aufgabe bewusst.  © DPA

Das Spiel beim Tabellenführer aus Köln sei eine große Herausforderung. "Bis jetzt haben wir in solchen Spielen gute Leistungen gezeigt", meinte Wolf. "Auch morgen wird es Phasen geben, wo wir leiden müssen."

Deshalb soll die dezimierte Offensive für Entlastung sorgen. In der Abwehr scheint Leo Lacroix den Vorzug vor David Bates zu erhalten. Sein letztes Spiel bestritt der Schweizer vor sieben Wochen, ansonsten spielt auch er unter Wolf keine ernstzunehmende Rolle.

In der Offensive testete Wolf auch Jairo Samperio, der nach doppeltem Kreuzbandriss im rechten Knie wieder mit dem Team trainiert.

Klar ist, der HSV darf sich keinen weiteren Patzer im Kampf um den Aufstieg erlauben. Durch die mäßige Rückrunde hat der Aufstiegsfavorit seinen sicheren Vorsprung fast schon verspielt.

Union Berlin auf Rang drei ist bis auf zwei Punkte herangekommen, der SC Paderborn liegt als Vierter auch nur noch drei Zähler zurück. "Wir wissen, dass wir über unsere Grenzen gehen müssen", sagte Wolf.

Nach den zurückliegenden Leistungen in den vergangenen Spielen ist das auch bitter nötig. Sonst könnte es in Köln ganz böse enden und beim HSV für eine sehr unruhige Woche sorgen.

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