Zweitliga-Hammer! HSV feuert Trainer Titz

Hamburg - Der Hamburger SV hat sich von Trainer Christian Titz getrennt.

Christian Titz ist nicht länger Trainer des Hamburger Sportvereins.
Christian Titz ist nicht länger Trainer des Hamburger Sportvereins.  © Christian Charisius/dpa

Die sportlichen Verantwortlichen Ralf Becker und Bernd Hoffmann teilten dem 47-Jährigen die Entlassung in einem persönlichen Gespräch mit. Damit zieht der Vorstand des Traditionsvereins die Konsequenzen aus der sportlichen Entwicklung der vergangenen Wochen.

"Es gehört zu unserer Verantwortung, die sportliche Situation sachlich zu analysieren. Wir sind zu der Erkenntnis gelangt, dass wir leider nicht die angestrebte Entwicklung genommen haben und ein erhöhtes Risiko sehen, dass wir unser Saisonziel verfehlen werden", erklärte HSV-Sportvorstand Ralf Becker den Schritt.

Wer Titz als Nachfolger beim Traditionsverein beerben wird, steht auch schon fest.

Der frühere Stuttgart-Coach Hannes Wolf (37) soll schon am Mittwoch die erste Trainingseinheit beim Bundesliga-Dino leiten.

Nach dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga liegen die Hamburger eine Spielklasse tiefer nach 10 Spieltagen auf dem fünften Tabellenplatz. Der Rückstand auf Relegationsplatz 3 beträgt gerade mal einen Punkt.

Hannes Wolf, zuletzt Trainer beim VfB Stuttgart, übernimmt.
Hannes Wolf, zuletzt Trainer beim VfB Stuttgart, übernimmt.

Grund für die Entlassung ist auch die mäßige Punkte-Ausbeute im eigenen Stadion. In den letzten drei Partien gelangen dem HSV bei einer Niederlage nur zwei Unentschieden. In allen drei Matches gelang kein eigenes Tor.

Christian Titz hatte den Verein im März 2018 auf einem Abstiegsplatz übernommen. Trotz zahlreicher Maßnahmen und einer Verbesserung der eigenen Offensiv-Spielweise gelang der Klassenerhalt nicht, weshalb der HSV im Sommer 2018 zum ersten Mal in die 2. Bundesliga abstieg.

Dort genoss Titz zu Saisonbeginn das volle Vertrauen für einen Neuanfang mit dem Ziel Wiederaufstieg, das nun offenbar schon aufgebraucht ist. Vielleicht ein gutes Omen für den Traditionsverein.

Mit dem VfB Stuttgart gelang Hannes Wolf in der Saison 2016/17 der Sprung ins Oberhaus.

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