Umzug! Ärzte zerstören Trainingslager des HSV

Für die Mannschaft des HSV geht es nun statt nach Leogang nach Längenfeld.
Für die Mannschaft des HSV geht es nun statt nach Leogang nach Längenfeld.  © DPA

Hamburg - Am Samstag sollte es für die Mannschaft vom Hamburger SV eigentlich ins Sommer-Trainigslager nach Leogang in Österreich gehen. Doch die Fußball-Weltmeisterschaft der Ärzte machte diesem jetzt einen Strich durch die Rechnung.

Denn der Platz, auf dem der HSV trainieren wollte, habe dadurch erheblich gelitten, ein Bespielen unmöglich gemacht. "Wir haben uns den Zustand schildern lassen und uns jede Menge Bilder davon angeschaut“, so Sportchef Todt in einer Pressemitteilung.

Da der Platz nicht schnell genug wieder in Top-Zustand gebracht werden kann, muss der Bundesliga-Dino nun umziehen. Jetzt geht es also für die Mannschaft ins 192 Kilometer entfernte Längenfeld im Ötztal.

Aber nicht nur die Mannschaft muss umplanen, sondern auch die Fans. Denn immerhin hatten einige treue Anhänger bereits Hotels rund um das Trainingslager gebucht, wollten so ihre Spieler in der Vorbereitung unterstützen.

Alle 200 angemeldeten Fans können so kurzfristig ihre Reise natürlich nicht umbuchen. Der Verein hat sich immerhin einen kleinen Trost ausgedacht. Zum Testspiel gegen Sparta Rotterdam und zum alljährlichen Fanabend stellt der Verein Shuttlebusse bereit.

"Ich kann möglichen Frust über diese Trainingslageränderung gut nachempfinden, uns geht es da nicht anders. Trotzdem mussten wir so vorgehen, weil unsere Hauptverantwortung darin liegt eine bestmögliche Vorbereitung unserer Bundesligamannschaft und die Gesundheit der Spieler zu gewährleisten. Und das wäre in Leogang leider nicht möglich gewesen", sagte Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen.

Titelfoto: DPA


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