Steigt Ex-Dynamo Hefele heute in Wembley in die Premier League auf?

So kennt man ihn aus Dresdner Zeiten: Michael Hefele hat sich auch auf der Insel Respekt verschafft.
So kennt man ihn aus Dresdner Zeiten: Michael Hefele hat sich auch auf der Insel Respekt verschafft.

London - David Wagner sagt von sich, er sei „kein Träumer, sondern ein Arbeiter“. Der Gedanke „Was wäre, wenn...“ verbietet sich für den deutsch-amerikanischen Teammanager des englischen Zweitligisten Huddersfield Town vor dem Play-off-Finale um den Aufstieg in die Premier League (heute, 16.00 Uhr) gegen den FC Reading im Wembley-Stadion.

Dabei geht es für den ehemaligen "U 23"-Coach von Borussia Dortmund und seine Mannschaft nicht nur um einen Platz in der besten Liga der Welt, sondern auch um knapp 240 Millionen Euro.

Das Finale ist laut englischen Medien das „richest game in football“, das lukrativste Spiel. Der Telegraph errechnete, dass der Sieger bis zu 200 Millionen Pfund (237,5 Mio. Euro) absahne; vor allem Fernsehgeld, „Fallschirm-Zahlungen“ bei Wiederabstieg inklusive.

Wagner versucht, diese Zahlen auszublenden. Schon jetzt schreibe seine Mannschaft mit fünf deutschen Profis „eine tolle Story, die niemand für möglich gehalten hat“, sagte er. Mit einem Etat von 16 Millionen Euro liegen die Terrier in der 24er-Liga auf Platz 18, in der Abschlusstabelle war es Platz fünf. „Wir mögen die Rolle des Underdogs“, sagte Wagner

Schlüssel zum Erfolg sei der Teamgeist, den Wagner im Sommer bei einem Überlebenscamp in Schweden formen ließ. Und, klar, der Trainer. „Er steht zu Recht im Fokus anderer Vereine“, sagte Verteidiger Christopher Schindler unlängst. Eine feste Größe und auch hier mittlerweile der Liebling der Fans ist Dynamos Ex-Kapitän Michael Hefele. Der könnte sich heute nach dem Aufstieg mit der SGD im Vorjahr den Traum vom „persönlichen Durchmarsch“ erfüllen.

Deutsches Abwehrbollwerk von Huddersfield Town: Christopher Schindler (l.) 
und Ex-Dynamo Michael Hefele.
Deutsches Abwehrbollwerk von Huddersfield Town: Christopher Schindler (l.) und Ex-Dynamo Michael Hefele.  © DPA

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