Verhandlung in Leipzig: Wer soll für Polizeieinsätze beim Fußball bezahlen?

Leipzig - Vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wird am Dienstag die Frage verhandelt, ob Fußballvereine für zusätzliche Polizeikosten bei Hochrisikospielen zahlen müssen.

Vor dem Bundesverwaltungsgericht wird aktuell verhandelt, wer für zusätzliche Kosten von Polizeieinsätzen bei Fußballspielen aufkommen muss.
Vor dem Bundesverwaltungsgericht wird aktuell verhandelt, wer für zusätzliche Kosten von Polizeieinsätzen bei Fußballspielen aufkommen muss.  © DPA

Auslöser der Verhandlung ist ein Gebührenbescheid in Höhe von rund 425.000 Euro, den die Stadt Bremen der Deutschen Fußball Liga geschickt hatte.

Dabei geht es um Kosten für den Polizeieinsatz beim Bundesligaspiel zwischen dem SV Werder Bremen und dem Hamburger SV vor fast vier Jahren.

969 Polizeibeamte waren bei dem Hochrisikospiel im Einsatz. Nach derzeitigem Stand soll die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts am kommenden Freitag verkündet werden.

Diese könnte sogar erstmals im Fernsehen übertragen werden. Das Bundesverwaltungsgericht hatte Anfang März angekündigt, voraussichtlich in diesem Jahr erstmals Live-Übertragungen von Urteilsverkündungen zuzulassen (TAG24 berichtete). Als Premiere wurde damals die Entscheidung über Gebühren für einen Polizeieinsatz bei Fußballspielen genannt.

Mehrere Fernsehsender sollen bereits Interesse an einer Übertragung des Urteils geäußert haben.

Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Die technischen Voraussetzungen im Haus seien aber geschaffen worden.

Hintergrund ist ein Einsatz beim Spiel Bremen gegen Hamburg vor vier Jahren.
Hintergrund ist ein Einsatz beim Spiel Bremen gegen Hamburg vor vier Jahren.  © DPA

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