Dynamos Patrick Möschl: "Ich bin kein Messi und kein Ronaldo!"

Patrick Möschl verabschiedete sich bei seiner Auswechslung mit Applaus von den Fans.
Patrick Möschl verabschiedete sich bei seiner Auswechslung mit Applaus von den Fans.  © Lutz Hentschel

Dresden - Er ist wieder da! Wenn das 1:1 gegen Braunschweig einen Lichtblick hatte, dann war das Patrick Möschl. Der Österreicher meldete sich mit seinem ersten Zweitliga-Tor aus der Versenkung zurück.

In die war er nach dem 4. Spieltag verschwunden - bei der 2:3-Niederlage am 27. August beim VfL Bochum stand der Mittelfeldmann für lange Zeit das letzte Mal in der Startelf. In den sieben Liga-Partien danach war er gerade einmal 29 Minuten auf dem Platz, gehörte viermal gar nicht zu Kader.

Auch für den stets gutgelaunten und freundlichen Möschl keine leichte Zeit: „Es ist im Fußball leider so - es gibt Höhen und es gibt Tiefen. Na klar war das ein Rückschlag für mich. Kein Fußballer will auf der Tribüne sitzen. Da hat es der Trainer auch nicht leicht.“

Uwe Neuhaus bestätigt das: „Patrick Möschl schien überraschend von null auf hundert zu kommen. Aber eigentlich war er ja nicht bei null. Es ist schwierig, einem Spieler zu erklären und begreiflich zu machen, wenn jemand nicht im Kader ist. Dann fühlt er sich natürlich alleingelassen, verdammt und verteufelt. Aber wir hatten in den letzten Wochen so viele Probleme, mit den Bankspielern alle Positionen abzudecken. Das war der einzige Grund, leistungstechnisch war er nicht so weit weg.“

Mit guten Trainingsleistungen drängte Möschl wieder in die Mannschaft. „Ich bin ein positiver Typ“, betont der 24-Jährige und man nimmt ihm das komplett ab. „Ich war froh, wieder im Kader zu sein. Und das Tor tat gut, aber ich hätte lieber drei Punkte genommen.“ Auch wenn sein Treffer am Ende nicht zum Sieg reichte, wird er für Möschl ein besonderer bleiben: der erste in einem Pflichtspiel für Dynamo, der erste in der 2. Liga.

Dabei blieb bei seinem Freistoß der erste Versuch in der Mauer hängen, im Nachschuss traf Möschl dann zum 1:0. „Es gehört auch etwas Glück dazu, der Ball wollte einfach rein. Für mich ein positiver Lichtblick. Ich bin vielleicht kein Messi und kein Ronaldo. Aber: Schießen kann ich schon...“


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