Dynamo-Neuhaus: "Unsere Spielweise hat nicht zum Platz gepasst"

Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus (l.) wertete mit Schiri Robert Schröder (M.) vor allem eine Szene aus.
Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus (l.) wertete mit Schiri Robert Schröder (M.) vor allem eine Szene aus.  © Lutz Hentschel

Duisburg - Uwe Neuhaus hatte sich natürlich einen ganz anderen Jahresabschluss gewünscht als diese 0:2-Niederlage bei den Zebras. Die war auch aus seiner Sicht nicht unverdient.

Trotzdem wollte er seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen: „Einsatz, Willen und Leidenschaft – wir haben bis zum Schluss alles reingeworfen.“

Vielmehr war es das schwierige Geläuf, welches Dynamo nicht gerade in die Karten spielte: „Unsere Spielweise hat nicht zu dem Rasen auf dem Platz gepasst“, sagte Neuhaus nach der Partie. Als alleinige Entschuldigung will der Cheftrainer das aber nicht gelten lassen.

Auch Andreas „Lumpi“ Lambertz haderte nach Abpfiff mit Platz und Gegner: „Wir wussten, was auf uns zukommt, diese Spielweise: hinten nur mauern und dann Langholz nach vorn auf diesem Acker.“

Vor allem der von Schiedsrichter Robert Schröder nicht gegebene Elfmeter in Hälfte zwei nach einem Foul an Paul Seguin war nach dem Spiel noch ein großes Thema. Seguin selbst ist sich sicher: „Er trifft mich – ich spüre den Kontakt. Ich denke, das war ein ganz klarer Elfmeter. Und wenn wir den reinmachen, gibt uns das nochmal einen neuen Impuls.“ Dem wollte Neuhaus nur wenig hinzufügen: „Haben einen glasklaren Elfmeter nicht bekommen. Wie das Spiel dann ausgegangen wäre, hätte ich gerne erlebt.“

Auch wenn damit der vierte Sieg in Folge für Dynamo ausblieb, sieht Neuhaus das Weihnachtsfest deswegen nicht ruiniert. Spieler und Betreuer sind somit in die Weihnachtsferien entlassen. Am 3. Januar 2018 erwartet Neuhaus alle wieder voller Tatendrang zur Vorbereitung auf die Rückrunde.


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