CFC-Abwehrhüne Mbende fiebert Ostklassiker entgegen

Emmanuel Mbende hatte bei seiner Saisonpremiere gegen den quirligen Münsteraner Adriano Grimaldi (vorn) keinen leichten Stand.
Emmanuel Mbende hatte bei seiner Saisonpremiere gegen den quirligen Münsteraner Adriano Grimaldi (vorn) keinen leichten Stand.  © Picture Point

Chemnitz - Lange, aus Sicht der Spielers naturgemäß zu lange, musste Emmanuel Mbende auf den ersten Saisoneinsatz warten. In Münster stand der CFC-Abwehrhüne endlich auf dem Rasen.

Obwohl das Kellerduell 0:1 verloren ging - Mbende durfte sich als kleiner Sieger fühlen. "Er hat das ordentlich gemacht", meinte Trainer Horst Steffen nach der Partie. Der Innenverteidiger konnte sich über das Lob nur bedingt freuen. "Sehr, sehr entttäuschend", nannte Mbende den Verlauf der 90 Minuten: "Wir kassieren durch einen perfekten Schuss das Gegentor. Unsere Bälle werden auf der Linie geklärt oder gehen ans Aluminium. So ist das oft. Wenn du unten drin stehst, fehlt dir das Glück."

Die Lage für die Himmelblauen ist schwierig, aber nicht hoffnungslos. Mbende: "Wir trainieren jede Woche hart für den Erfolg und werden weiterhin Gas geben, um vielleicht schon gegen den 1. FC Magdeburg drei Punkte zu holen."

Die Chancen stehen gut, dass der Kameruner im Ostklassiker sein 16. Drittligaspiel für Chemnitz bestreitet. Kapitän Marc Endres fällt erneut verletzt aus. Und Mbende hat gezeigt, dass er gemeinsam mit seinem Nebenmann Maurice Trapp den Laden dicht halten kann. "Dafür trainiere ich jeden Tag, um auf dem Platz zu stehen und der Mannschaft helfen zu können. Ich habe mich sehr gefreut, als ich erfahren habe, dass ich in Münster ran darf. Ich habe versucht, mein Bestes zu geben. Schade, dass wir trotzdem keine Punkte geholt haben."

Vielleicht klappt es am Sonnabend gegen den Tabellenzweiten mit dem Erfolg. Wenn nicht, droht dem CFC ein Abstiegsplatz. Mbende bleibt cool, schaut am besten gar nicht erst auf die Tabelle. "Alles liegt eng beisammen. Wir wollen in den letzten drei Partien noch möglichst viele Punkte sammeln. Danach werden wir sehen, wo wir zur Winterpause stehen."


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