Was für eine Hinrunde! Folgen diese Leipziger Lok und Chemie nach oben?

Kaum ein Team konnte den FC Inter in der Hinrunde stoppen. Der Oberliga-Zweite kassierte in der Liga nur drei Niederlagen.
Kaum ein Team konnte den FC Inter in der Hinrunde stoppen. Der Oberliga-Zweite kassierte in der Liga nur drei Niederlagen.

Leipzig - Beim FC International Leipzig hat man während der Feiertage gut Lachen. Nach einer starken Hinrunde überwintert der Verein in der Oberliga auf Platz zwei. Steigt im Sommer vielleicht das nächste Leipziger Team auf?

Schwer zu sagen, denn bis es soweit ist, müssen noch 15 Partien in der Oberliga NOFV Süd gespielt werden. Der FC Inter befindet sich aber in einer guten Ausgangslage.

Nach 15 Spielen hat der in Torgau spielende Verein 36 Punkte auf dem Konto. Das sind nur zwei Zähler weniger als der Tabellenführer Bischofswerdaer FV hat.

Zudem haben die Leipziger mit 37 Treffern die gefährlichste Offensive der Liga. 15 davon hat der finnische Torjäger Kimmo Hovi (23) erzielt, sein Sturmpartner Ogün Gümüstas schoss 12 Tore.

Auch in der Abwehr gibt es kaum Probleme. Sieben Gegentreffer markieren den zweitbesten Wert der Liga. Die letzten fünf Partien beendete der FC Inter jeweils ohne Gegentor.

Torjäger Kimmo Hovi (l.) schoss in der Hinrunde in 14 Spielen 15 Tore.
Torjäger Kimmo Hovi (l.) schoss in der Hinrunde in 14 Spielen 15 Tore.

Abheben will angesichts der starken Hinrunde aber niemand im Verein. "Die Mannschaft kann stolz auf die bisherigen Erfolge sein. Etwas zu feiern haben wir aber noch nicht. Die komplette Rückrunde steht uns noch bevor und der Weg zum erfolgreichen Abschluss der Saison ist noch weit", betont FC-Inter-Vorstand Christopher Siebenhüner.

Um den Schwung aus dem alten Jahr mitzunehmen, startet der Tabellenzweite sehr früh in die Vorbereitung. Bereits am 6. Januar tritt die Mannschaft bei einem Hallenturnier in Schwerin an, zwei Tage später ist Trainingsauftakt.

Das Rückrunden-Ziel ist klar: "Wir treten an um zu gewinnen. Daran ändert sich auch im kommenden Jahr nichts. Wir hoffen, dass wir die Form mitnehmen können und alles weitere wird sich zeigen", so Siebenhüner.

Noch haben die Kicker des FC Inter Zeit, Kraft zu tanken. Das tun sie nicht unbedingt in Leipzig, denn im Oberliga-Team sind 15 verschiedene Nationen vertreten. "Viele unserer Spieler reisen über die Feiertage nach Hause. Für einige ist aber auch Leipzig die neue Heimat geworden und ihre Familien sind mittlerweile hier", erklärt der Vorstand des FC Inter.

Während sich die Spieler ab Januar auf eine anstrengende Rückrunde vorbereiten, haben die Verantwortlichen des Vereins eine andere Baustelle: Die Ausgliederung der ersten Mannschaft in eine eigene GmbH, um so noch professionellere Voraussetzungen zu schaffen (TAG24 berichtete).


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