Keine Rechenspiele: Hütter geht mit seiner Eintracht voll auf Sieg

Frankfurt am Main - Am Donnerstagabend (12. Dezember/18.55 Uhr) geht es für Eintracht Frankfurt um nicht weniger, als den Einzug in die K.O.-Phase der Europa League. Ein Sieg gegen Vitoria Guimaraes würde dieses Ziel erfüllen, doch auch andere Konstellationen könnten ein Weiterkommen ermöglichen. Auf derartige Rechenspiele will sich SGE-Coach Adi Hütter aber keinesfalls einlassen.

Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter.
Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter.  © dpa/Thomas Frey

"Wir wissen, dass wir bei einem Erfolg weiter sind. Darauf liegt der absolute Fokus. Mit allen anderen Szenarien beschäftigen wir uns nicht sonderlich", eröffnete der 49-Jährige die Medienrunde.

Fest steht, dass die Frankfurter für den direkten Kontrahenten im Kampf um Platz zwei, Standard Lüttich, mit einem Sieg uneinholbar wären. Doch muss sich die Eintracht auch mit allen anderen Szenarien beschäftigen, ob sie will oder nicht. Laut Hütter gäbe es auch einen Auserkorenen, der die Bank regelmäßig mit dem Spielstand der Parallelpartie zwischen dem FC Arsenal und Lüttich versorge.

Das Hauptaugenmerk soll aber auf dem eigenen Spiel liegen. Eine besonders wichtige Rolle sollen hierbei wieder die Frankfurter Stürmer spielen, die in letzter Zeit unter Ladehemmung litten. Doch im Bezug darauf, gab sich Neuzugang André Silva besonders selbstsicher.

Der 23-jährige Portugiese verkündete im Gespräch mit den Pressevertretern: "Ich bin bei 200 Prozent" - ob dem dann auch wieder Tore folgen werden, kann nur das Geschehen auf dem Platz beantworten.

"Seppl" Rode und Gacinovic wohl mit an Bord

Den portugiesischen Gegner nimmt man dabei keinesfalls auf die leichte Schulter. Um "wieder etwas Großes zu erreichen", wie Hütter sagte, "müsse man alles geben, um zu bestehen". Um das bestmöglich abzuliefern, stehen dem österreichischen Fußballlehrer wohl auch Sebastian Rode (29) und Mijat Gacinovic (24) zur Verfügung, die bereits am Dienstag voll mittrainieren konnten.

Letztlich soll ein erfolgreiches letztes Gruppenspiel nicht nur für einen europäischen Höhenflug der Adlerträger sorgen. Auch für das Restprogramm in der Bundesliga soll ein potentielles Erfolgserlebnis für Aufwind sorgen.

"Natürlich kann so ein Erfolgserlebnis dann für die verbleibend Spiele in diesem Jahr richtig guttun und eine Initialzündung sein", äußerte sich Hütter abschließend.

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