Randale bei Dynamo-Spiel: Hansa-Fan muss in den Knast

Mit Fußfesseln wurde der Steinewerfer, ein nautischer Offizier, vors Landgericht Rostock geführt. Er bekam vier Jahre und fünf Monate.
Mit Fußfesseln wurde der Steinewerfer, ein nautischer Offizier, vors Landgericht Rostock geführt. Er bekam vier Jahre und fünf Monate.

Rostock - Gefährliche Körperverletzung am Rande eines Drittliga-Fußballspiels hat das Rostocker Landgericht mit vier Jahren und fünf Monaten Haft für einen Rostocker Fan geahndet.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der heute 33-Jährige bei der Partie zwischen Hansa Rostock und Dynamo Dresden im November 2014 einen zwei Kilogramm schweren Pflasterstein auf einen Polizisten geworfen und ihn verletzt hatte.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von vier Jahren und neun Monaten gefordert. Die Verteidigung des Rostockers hatte auf Freispruch plädiert. Zunächst hatte die Anklage auf versuchten Totschlag gelautet.

Im Prozess konnte dem Mann aber keine Tötungsabsicht nachgewiesen werden.

Beim Dynamo-Spiel im November 2014 gerieten Hansa-Fans und Polizei aneinander, nach der Partie flogen auch Steine.
Beim Dynamo-Spiel im November 2014 gerieten Hansa-Fans und Polizei aneinander, nach der Partie flogen auch Steine.

Fotos: Worbser, dpa


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