TV-Moderator Arnd Zeigler vermisst Demut bei RB Leipzig

Arnd Zeigler (51) erzählt am liebsten über das Thema Fußball.
Arnd Zeigler (51) erzählt am liebsten über das Thema Fußball.

Bremen - Arnd Zeigler (51) ist leidenschaftlicher Fußball-Fan, nimmt Themen rund um den Ball gern auf die Schippe und kein Blatt vor den Mund. So auch beim Thema RB Leipzig. Dort vermisst er eine grundlegende Eigenschaft.

In einem Interview mit Fussball-Vorort.de wurde der Moderator zu Rasenballsport befragt und hat zu Protokoll gegeben, dass er das Modell von Red Bull eher "unsympathisch" findet.

Ihm missfällt, dass sich der Verein nicht für Mitglieder öfffnet, sondern von einem Konzern beherrscht wird, der dieser gängigen Praxis einen Riegel vorschiebt.

Dass Ralph Hasenhüttl lauthals erzählt, dass die Bundesliga jetzt wieder spannend sei und man deshalb froh sein müsse, findet er etwas zu viel des Guten. "Ich vermisse da manchmal etwas die Demut normalen Vereinsstrukturen gegenüber, die man in Deutschland kennt und die wir seit Jahrzehnten auch mögen", sagte der 51-Jährige, der als bekennender SV-Werder-Anhänger Traditionsmannschaften eher zugetan ist.

Auch wenn der Fußball-Entertainer viel Kritisches an RB Leipzig auszusetzen hat, findet er auch lobende Worte. Der Fußball, den Leipzig spielt, nötigt ihm Respekt ab. Zudem lobt er die Verantwortlichen, dass sie beispielsweise einen Emil Forsberg, der kürzlich bis 2022 in Leipzig verlängerte (TAG24 berichtete), wesentlich eher entdeckt und verpflichtet haben, als die Konkurrenz.

In der laufenden Saison 2016/2017 traut er RB den Sprung an die Tabellenspitze noch nicht zu. Dass sie die Saison auf dem zweiten oder dritten Platz beenden, hält er jedoch für realistisch.


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