Pleite gegen Fürstenwalde: Chemie lässt sich Führung abluchsen

Chemie-Trainer Dietmar Demuth hatte vor dem Spiel noch gesagt :"Wir müssen wieder in die Spur kommen."
Chemie-Trainer Dietmar Demuth hatte vor dem Spiel noch gesagt :"Wir müssen wieder in die Spur kommen."  © Picture Point

Leipzig - Nach einem Sieg und drei bisherigen Niederlagen empfing die BSG Chemie am Samstagnachmittag FSV Union Fürstenwalde im Alfred-Kunze-Sportpark. Beide Mannschaften hatten die drei Punkte bitter nötig, doch am Ende brachte der Heimvorteil den Leipzigern nichts.

Gingen die ersten Spielminuten bis auf eine Torchance vom Gegner noch schleppend voran, legten die Grün-Weißen nach der ersten Viertelstunde an Tempo zu. Nach einem Freistoß von Lars Schmidt ging auch der Kopfball von Stefan Karau ins Leere - zu wenig Dampf.

Der Fürstenwalder Kemal Atici kassierte nach einem Foulspiel an Karau die erste gelbe Karte. Doch immer noch war keine echte Torchance in Sicht. Chemie spielte kurzzeitig zu zehnt weiter, war aber schnell wieder vollzählig.

Zum Ende der ersten halben Stunde drehten die Chemiker dann doch auf: Nach einer Ecke endlich das erlösende Tor! Daniel Heinze traf für die Leipziger sein erstes Saisontor.

Kurz danach hatte der Fürstenwalder Stürmer Will Siakam die Chance zum Ausgleich, doch auch diesmal wehrten die Leutzscher ab. Doch auch die kamen jetzt in die Bredouille: Drei Gäste-Torchancen blieben ungenutzt.

Nach einem Foul von Ingo Wunderlich ging schon die zweite gelbe Karte an Union. Aber auch Chemie zog nach: In der 43. Minute gab's die erste Gelbe für Außenspieler Florian Schmidt. In die Kabine ging's für die Leipziger nach einer Minute Nachspielzeit mit einem 1:0.

Am Ende mussten sich die Leutzscher im heimischen Stadion geschlagen geben.
Am Ende mussten sich die Leutzscher im heimischen Stadion geschlagen geben.

Nach der Pause wendete sich das Blatt.

Nach nicht mal zehn Minuten schlug der Ball im Tor von Chemie-Keeper Latendresse ein, in der 56. Minute folgte der Führungstreffer. Beide Male verwandelte Mittelfeldspieler Rico Gladrow.

Und die Grün-Weißen wollten einfach nicht so richtig in die Gänge kommen. Die zweite Hälfte dominierten ganz klar die Gegner aus Fürstenwalde. Zwar pfefferte Böttger den Ball nochmal in Richtung Tor, doch FSV-Keeper Birnbaum war zur Stelle.

Die letzten Minuten war die Stimmung zwar nochmal richtig aufgeheizt, doch genützt hat es nichts. Am Ende hagelte es zwar noch gelbe Karten für beide Mannschaften, jedoch keine Tore.

Die Grün-Weißen mussten sich nach der Führung in der ersten Halbzeit im heimischen Stadion geschlagen geben.

Die nächste Chance auf Punkte gibt es für die Leutzscher am 16. September. Dann trifft die Mannschaft von Dietmar Demuth auf FSV Luckenwalde im Alfred-Kunze-Sportpark.


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