So soll Gewalt bei Derby BSG Chemie und Energie Cottbus verhindert werden

Die Maßnahme des Brandenburger Vereins soll Gewalt am Rande des Derbys zwischen BSG Chemie Leipzig und FC Energie Cottbus verhindern.
Die Maßnahme des Brandenburger Vereins soll Gewalt am Rande des Derbys zwischen BSG Chemie Leipzig und FC Energie Cottbus verhindern.  © Picture Point

Leipzig/Cottbus - Um Gewaltszenen am Rande des Derbys zwischen BSG Chemie Leipzig und FC Energie Cottbus zu verhindern, hat sich der Brandenburger Verein für eine drastische Maßnahme entschieden.

Zu dem Derby am 28. Januar sollen nur Vereinsmitglieder Zutritt zur Gäste-Fankurve im Alfred-Kunze-Sportpark bekommen. Das teilte der Verein vor wenigen Tagen mit.

Immer wieder kam es am Rande beider Clubs zu Ausschreitungen. Deshalb entschied sich der FCE zu dem Schritt: "In Auswertung, der in der Vergangenheit gehäuften Vorkommnisse und der damit verbundenen hohen finanziellen Belastung des Etats, durch Verbandsstrafen und Auflagen seitens des Nordostdeutschen Fußballverbandes, hat der FC Energie für den Ticketverkauf der Auswärtspartie bei der BSG Chemie Leipzig Konsequenzen gezogen."

Erst vor wenigen Tagen hatten Fans von Energie Cottbus auf Facebook und Twitter Gewaltandrohungen verbreitet. In einem Post hieß es unter anderem "Wir machen Leutzsch wieder deutsch" und "Wenn Cottbus kommt, liegt Connewitz das erste Mal richtig in Schutt und Asche".

Beide Vereine müssen immer wieder mit Vorbehalten gegen ihre Fanszenen kämpfen, die teilweise als radikal gelten. Bleibt also zu hoffen, dass die Regelung des FCE's Ruhe ins Stadion einkehren lässt.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0