CFC-Verteidiger Itter kennt die 3. Liga: "Wir müssen uns nicht verstecken"

Chemnitz - In der Regionalliga spielte Pascal Itter ohne Konkurrenz - weitere Rechtsverteidiger waren im CFC-Kader kaum vorhanden. Groß geändert hat sich an dieser Situation nichts. Mit Nils Blumberg haben die Himmelblauen zwar einen neuen Außenbahnspieler verpflichtet, doch dessen bevorzugte Seite ist die linke.

Pascal Itter (r.), hier im Testspiel gegen den Lugauer Candy Dietze, will in der Vorbereitung seinen Stammplatz behaupten. Er hat mit Paderborn 2016/17 bereits in der 3. Liga gespielt.
Pascal Itter (r.), hier im Testspiel gegen den Lugauer Candy Dietze, will in der Vorbereitung seinen Stammplatz behaupten. Er hat mit Paderborn 2016/17 bereits in der 3. Liga gespielt.  © Picture Point / Sven Sonntag

"Ich zeige im Training, dass ich spielen will. Und ich sehe durchaus Kontrahenten, die mir das Leben schwer machen wollen", sagt Itter und zählt neben Blumberg, Paul Milde, Jakob Gesien oder Ioannis Karsanidis auf.

Es müsste allerdings mit dem Teufel zugehen, wenn Trainer David Bergner zum Drittligastart nicht auf jenen Mann setzen würde, der in der Aufstiegssaison die meisten Einsatzminuten hatte, der lediglich einmal fehlte (5. Gelbe) und nur in zwei von 33 Partien vorzeitig den Rasen verließ.

Itter - 2018 einer von 18 Neuen beim CFC - hat prächtig eingeschlagen. Ausruhen will er sich auf den Erfolgen nicht.

"Die Vorbereitung ist kurz, die Zeit bis zum Start wird sinnvoll genutzt. Ins Freibad können wir gehen, wenn die Saison angelaufen ist und wir einen freien Tag haben", antwortet er auf die Frage, ob in der heißen Woche der Sprung ins kühle Nass nicht die bessere Alternative gewesen wäre.

Pascal Itter in Feierlaune! In seinem ersten Jahr beim CFC verpasste er nur ein Spiel, hatte enormen Anteil am direkten Wiederaufstieg. Hier heizt der Verteidiger nach dem letzten Spieltag den Fans ein.
Pascal Itter in Feierlaune! In seinem ersten Jahr beim CFC verpasste er nur ein Spiel, hatte enormen Anteil am direkten Wiederaufstieg. Hier heizt der Verteidiger nach dem letzten Spieltag den Fans ein.  © Picture Point / Kerstin Dölitzsch

Itter ist fokussiert und voller Vorfreude auf die 3. Liga, die er mit dem SC Paderborn 2016/17 bereits kennengelernt hat.

Nach zwölf Einsätzen war Schluss. Kreuzbandriss, monatelange Pause. Als er wieder fit war, eilte das Team von Sieg zu Sieg, stieg letztlich in die 2. Liga auf.

Für Itter war das Kapitel in Ostwestfalen damit beendet. Abstieg statt Aufstieg - er wechselte nach Chemnitz, ging in die 4. Liga.

Paderborn hat gezeigt, wie schnell es im Fußball nach oben oder unten gehen kann. "Der Verein war vor zweieinhalb Jahren in einer schwierigen Situation, alles lag am Boden", sagt Itter: "Jetzt spielt der SC Paderborn in der Bundesliga. Und das völlig zu Recht. Ich habe mich gefreut."

Gut möglich, dass es auch beim CFC, der vor einem Jahr ebenfalls am Boden lag, rasant aufwärts geht.

"Eine Prognose ist schwierig", sagt Itter, der mit der U19 vor fünf Jahren in Ungarn den EM-Titel gewann: "Die Leistungsdichte ist sehr eng, aber wir müssen uns nicht verstecken. Wir gehen mit dem gleichen Ziel in die Saison wie im Vorjahr. Wir streben in jedem Spiel das Maximum an, wollen guten Fußball zeigen, drei Punkte holen. Paderborn hat gezeigt, was möglich ist."

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