330 Personen nach Krawall-Derby Lok gegen Chemie Leipzig kontrolliert

Beim Derby am 22. November hatten Unbekannte Pyrotechnik gezündet und für eine fast 20-minütige Spielunterbrechung gesorgt.
Beim Derby am 22. November hatten Unbekannte Pyrotechnik gezündet und für eine fast 20-minütige Spielunterbrechung gesorgt.

Leipzig - Die Ermittlungen nach den Krawallen beim Derby zwischen Lok Leipzig und BSG Chemie Leipzig dauern an.

Und die Suche nach den mutmaßlichen Tätern könnte noch so einige Zeit in Anspruch nehmen. Insgesamt wurden im Nachgang 330 Personen kontrolliert. Das berichtet die LVZ. Nun sollen vor allem die Videoaufzeichnungen neue Hinweise liefern.

Am Mittwoch war es zum Zwischenfall am Rande des Spiels gekommen. Unbekannte, vermutlich aus der Fanszene der beiden Vereine, hatten Bengalos gezündet. Danach waren Böller im Fanblock der Lok-Fans gelandet (TAG24 berichtete). Auch soll geplant gewesen sein, auf den Platz zu stürmen. Im Vorfeld waren Zäune am Lok-Ultrablock mit der Flex bearbeitet worden (TAG24 berichtete).

Trotz Großaufgebot der Polizei und zwei Wasserwerfern vor Ort konnten die Krawalle nicht verhindert werden. Auch Polizisten sollen mit Feuerwerkskörpern beschossen worden sein. Die Beamten setzten Pfefferspray gegen die Fans ein.

Auch der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) ermittelt nun gegen beide Vereine.


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