"Wir übernehmen die volle Verantwortung!" Lok-Trainer sprechen Klartext

Trainer Heiko Scholz (r.) und Assistent Rüdiger Hoppe (l.) haben sich in einem Statement an die Fans gewandt und deren Unterstützung gefordert.
Trainer Heiko Scholz (r.) und Assistent Rüdiger Hoppe (l.) haben sich in einem Statement an die Fans gewandt und deren Unterstützung gefordert.

Leipzig - Tristesse bei Regionalligist Lok Leipzig. Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge hat sich das Trainerduo Heiko Scholz (51)/Rüdiger Hoppe (47) nun zu Wort gemeldet - und an die Fans des Pokalfinalisten appelliert.

„Für die aktuellen Ergebnisse übernehmen wir natürlich die volle Verantwortung", steht im Statement auf der Lok-Homepage.

"Vielleicht haben wir die Situation ein wenig unterschätzt. Seit ein paar Wochen wissen wir, dass der Klassenerhalt gesichert ist. Deshalb planen wir intensiv die kommende Saison. Der Fokus geht deshalb Richtung Scouting von Spielern und weg von der Gegnerbeobachtung", begründeten beide die aktuelle Talfahrt.

An der Einstellung der Spieler soll die Mini-Krise jedoch nicht liegen. "In jedem Training und jedem Spiel arbeiten alle sehr hart und ackern wie verrückt. Wir appellieren an die Fans, einen Strich unter die letzten Auftritte zu ziehen. Kommt alle wieder vorbei, nicht nur die, die schlechte Laune haben. Wir haben noch vier Liga-Spiele und natürlich das Pokalfinale vor der Brust. Wir brauchen eure Unterstützung im Endspurt", versucht das Trainerteam die Anhängerschaft mit ins Boot zu nehmen.

Die Mannschaft von Trainer Heiko Scholz (51) hatte die letzten fünf Spiele gegen Nordhausen (0:2), Jena (1:2), Bautzen (1:2), Auerbach (1:3) und Meuselwitz (1:2) verloren.

Als nächstes wartet am Sonntag auswärts Union Fürstenwalde. Anstoß ist 13.30 Uhr. Verliert Lok auch dieses Spiel, könnten sie um drei Plätze auf Rang 15 abstürzen.

Mit dem bedingungslosen Support der eigenen Fans könnte Lok auch wieder in ruhigere Fahrwasser schippern. Spätestens zum Pokalfinale gegen den Chemnitzer FC am 24. Mai (18 Uhr, TAG24 berichtete) im eigenen Stadion will und muss der 1. FCL wieder eine Top-Leistung auf den Platz bringen.


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