Revanche für Lok Leipzig! 3:1-Sieg gegen BFC Dynamo

Leipzig - Am Samstagnachmittag konnten sich die Blau-Gelben im heimischen Bruno-Plache-Stadion gegen den BFC Dynamo e.V. durchsetzen. Mit 3:1 (0:1) holten die Probstheidaer vor 3.683 Zuschauern drei Punkte nach Hause.

Angespannte Stimmung bei Lok-Trainer Rainer Liesiwicz (69). In der ersten Halbzeit fehlte es seiner Mannschaft an Biss.
Angespannte Stimmung bei Lok-Trainer Rainer Liesiwicz (69). In der ersten Halbzeit fehlte es seiner Mannschaft an Biss.  © Picture Point

In der Hinrunde im September gab's für die Lok'sche nichts zu holen in Berlin (TAG24 berichtete), doch an diesem Samstag wendete sich das Blatt. Dabei mussten die Lok-Fans in der ersten Halbzeit ganz schön mit ihrem Team bangen. Pikant: Zum ersten Mal nach seinem plötzlichen Wechsel nach Berlin traf Ex-Lok-Kicker Kemal Atici (25) auf seine ehemaligen Teamkollegen. Punkten konnte er jedoch nicht.

Schon kurz nach Anpfiff brachte dafür der Berliner Bahadir Özkan seine Mannschaft in Führung. Auch, wenn die Blau-Gelben von Anfang an mit mehr Power rangingen - nach 17 Minuten schlängelte sich Özkan seelenruhig durch den Lok'schen Strafraum und versenkte das Leder im Netz. Ein Freistoß von Maik Salewski konnte das nicht ausgleichen.

Dafür fuhren die Probstheidaer zunehmend die Ellenbogen aus. In der 31. Minute kassierte Matthias Steinborn wegen eines Fouls eine Gelbe Karte. Die erste richtige Chance gab's nach 35 Minuten: Ryan Malone schoss aus 35 Metern, doch es blieb beim Versuch. Der Ball flog links am Kasten vorbei. Auch danach konnten die Blau-Gelben nicht die Kontrolle über das Spiel gewinnen. So ging es mit Rückstand in die Halbzeitpause.

Ryan Malone (re.) machte die entscheidenden Tore und holte die Punkte für seine Mannschaft nach Hause.
Ryan Malone (re.) machte die entscheidenden Tore und holte die Punkte für seine Mannschaft nach Hause.  © Picture Point

Die hat den Kickern anscheinend gut getan.

Malewski glich seinen Fehler aus der ersten Halbzeit aus und spielte Ryan Malone zu, der glatt verwandelte - Ausgleich für die Lok'sche in der 48. Minute! Kurz danach gab's ein Elfmeter für die Blau-Gelben und auch diesmal versenkte Malone den Ball treffsicher im Tor (57.).

Danach ließen sich die Blau-Gelben die Führung nicht mehr aus der Hand nehmen. Es folgten ein Schlagabtausch und einige brenzlige Situationen auf beiden Seiten. Genützt hat es den Berlinern aber nichts mehr: Beflügelt ließen die Blau-Gelben kurz vor Spiel-Ende das dritte Mal das Leder ins Netz krachen. Dieses Mal verwandelte Nils Gottschick in der 83. Minute. Und damit war es entschieden. Die drei Punkte blieben zu Hause.

Als nächstes treffen die Kicker von Lok Leipzig am Samstag, den 9. März (13.30 Uhr), im Steigerwaldstadion auf Rot-Weiß-Erfurt.

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