Überraschung im Steigerwald: Lok Leipzig schlägt Rot-Weiß Erfurt!

Erfurt - Was für eine Partie! Mit einem 2:1 setzte sich der 1. FC Lokomotive Leipzig am Samstag gegen den FC Rot-Weiß Erfurt durch. 5275 Zuschauer waren für das Match ins altehrwürdige und nun modernisierte Steigerwaldstadion gepilgert und wurden mit einem Schlagabtausch auf Augenhöhe belohnt, in dem vor allem Loks Schulze mit gleich zwei Toren herausstach.

Lok Leipzig hat am Samstag in Erfurt für eine Sensation gesorgt. (Archivbild)
Lok Leipzig hat am Samstag in Erfurt für eine Sensation gesorgt. (Archivbild)  © Screenshot/facebook.com/1fclokleipzig/Archiv

In den ersten Minuten konzentrierte sich das Spiel vor allem auf das Mittelfeld und war von Ballverlusten auf beiden Seiten geprägt. Erst in der 13. Minute gelang Lok nach Spielaufbau der Erfurter der erste Gegenangriff. Ziane konnte zunächst allerdings noch im Strafraum gestoppt werden.

Erfurt versuchte es immer wieder mit dem Spielaufbau, was ihnen in der 18. Minute zu einer ersten Torchance verhalf, die jedoch von Lok-Keeper Kirsten gehalten wurde. Lok ließ sich davon nicht beirren, behielt seinen kompakten Aufbau bei und konnte dank Schulze in der 21. Minute das 1:0 erreichen.

In den letzten Minuten der ersten Halbzeit wurde das Spiel zunehmend hitziger und es hagelte die ersten gelben Karten für Erfurts Kaffenberger (29.), Salewski (30.) und auch Malone (45.) sowie Verletzungen auf beiden Seiten. Den Anfang machte Wolf, der in der 38. durch Urban ersetzt wurde. Kurz darauf musste Erfurts Mvibudulu durch Geurts ausgewechselt werden, da sich ersterer offenbar im Zweikampf mit Pannier verletzt hatte.

Rot-Weiß hatte es bis dahin immer wieder über die Seite des rechten Mittelfeldspielers versucht, da dieser Mvibudulu nicht unter Kontrolle bringen konnte. Doch auch nach der Verletzung blieb Erfurt angriffsstark und konnte so mehrere Chancen herausspielen, die jedoch immer wieder an Kirsten endeten.

Lok Leipzig gegen Rot-Weiß Erfurt: Kevin Schulze setzt sich durch

Die zweite Hälfte startete mit ordentlich Power auf beiden Seite. Sowohl Lok als auch Erfurt konnten immer wieder Torchancen herausspielen, die jedoch auf beiden Seiten im Sande verliefen. Während Zickert in der 63. Minute behandelt wurde, fiel gleichzeitig das 1:1.

Beide Teams wollten es darauf jedoch nicht beruhen lassen und lieferten sich auch in den darauffolgenden Spielminuten einen Schlagabtausch nach dem anderen. Das Kräfteverhältnis schwankte immer wieder von einer Seite auf die andere. Beide Mannschaften wollten an diesem Nachmittag alles rausholen.

In der 80. Minute dann große Erleichterung auf Seiten der Lokschen: Kevin Schulze setzt sich gekonnt im Strafraum durch und netzt noch einmal ein!

Erfurt warf daraufhin noch einmal alles nach vorn. Mehr sollte allerdings für Rot-Weiß an diesem Tag nicht drin sein und so gingen die Leipziger mit einem verdienten Sieg und drei weiteren Punkten auf dem Zähler nach Hause.

Am kommenden Sonntag begrüßt die Loksche den VfB Auerbach Zuhause im Bruno-Plache-Stadion. Anstoß ist um 13.30 Uhr. Erfurt spielt gegen Optik Rathenow.

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