K(r)ampf in Berlin: Lok Leipzig lässt sich Führung nehmen und verliert

Berlin - Etwa 150 blau-gelbe Fans waren am Sonntag mitgereist, als es im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark hieß: 1. FC Lokomotive Leipzig gegen VSG Altglienicke. Nachdem die Probstheidaer mit Treffern von Matthias Steinborn (34.) und Maximilian Pommer (41.) zunächst in Führung gegangen waren, ging es mit einem Endstand von 2:4 (2:0) nach Hause.

Es hat nichts genützt: Nachdem die Lok'sche zunächst in Führung lag, unterlagen sie Kicker gegen VSG Altglienicke in Berlin. (Archivbild)
Es hat nichts genützt: Nachdem die Lok'sche zunächst in Führung lag, unterlagen sie Kicker gegen VSG Altglienicke in Berlin. (Archivbild)  © Picture Point/G. Krieg

Es ging von Anfang hitzig zu, kurz nach dem Anpfiff um 13.30 Uhr zeigte sich die Lok'sche bissig in Zweikämpfen. Prompt gab es in der 5. Minute den ersten Freistoß für die Gastgeber. Beide Mannschaften kämpften zu Beginn wohl zu verbissen und leisteten sich einige Abspielfehler.

Die weiteren Minuten der ersten Halbzeit fanden vor allem im Mittelfeld statt. Die Blau-Gelben ließen sich den Ball immer wieder abnehmen. Richtig brenzlig wurde es in der 31. Minute für die Blau-Gelben mit einem gegnerischen Angriff von links, doch Tor-Juwel Kirsten konnte Schlimmeres verhindern. Dann in der 34. Minute kam endlich das ersehnte Führungstor. Matthias Steinborn landete den ersten Treffer für die Lok'sche.

Darauf hatten die Kicker anscheinend nur gewartet, denn nur ein paar Minuten später traf Maximilian "Pommes" Pommer nach Vorarbeit von Nicky Adler das 2:0 (41.) Mit der Führung ging es in die Kabinen.

Das sorgte bei den Gegnern anscheinend für ordentlichen Motivationsschub. Kaum wieder auf dem Platz, kassierten die Blau-Gelben in der 48. Minute das erste Tor durch Christian Preiß vom VSG. Und auch danach ließen die Berliner der Lok'sche keine Pause. Matthias Steinborn und Ryan Malone starteten halbherzige Angriffe, die wurden allerdings schnell abgewehrt. Erst in der 60. Spielminute gab es die nächste große Chance, der Kopfball von Nicky Adler landete neben dem Tor.

Das dürfte ihn ganz schön gewurmt haben: Lok-Torwart Benny Kirsten sorgte mit einem Eigentor für das 2:4.
Das dürfte ihn ganz schön gewurmt haben: Lok-Torwart Benny Kirsten sorgte mit einem Eigentor für das 2:4.

In der 62. Minute ließen sich die Blau-Gelben die Führung aus den Händen nehmen.

Michael Czyborra sorgte für den Ausgleich. Danach wollte es nicht mehr richtig vorangehen. Die Lok-Kicker ließen sich entmutigen und kassierten prompt die Konsequenzen: In der 70. Minute drehte Altgienicke das Spiel und holte sich mit einem Tor von Christopher Quiring.

In den letzten Minuten fuhren die Gäste zwar nochmal auf, doch die Berliner ließen sich den Sieg jetzt nicht mehr aus den Händen nehmen. Die Niederlage wurde für Lok besiegelt durch ein Eigentor, dass Benny Kirsten in der 87. Minute auf seine Kappe nehmen musste. Mit einem 2:4 (2:0) trennten sich die Mannschaften am Sonntag.

Nachdem die Probstheidaer am 13. Oktober den Hainsberger SV im Sachsenpokal locker besiegten (TAG24 berichtete) und ihre Pechsträhne der vergangenen Wochen beendeten, kassierten sie nun wieder eine Pleite.

Weiter geht's für die Blau-Gelben am Samstag, den 27. Oktober gegen Optik Rathenow im heimischen Bruno-Plache-Stadion.

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