Punktlos geht's nach Hause: Lok Leipzig bekommt Klatsche gegen Meuselwitz

Nach einer eher ruhigen ersten Halbzeit mussten sich die Blau-Gelben im zweiten Spielabschnitt gegen ZFC Meuselwitz geschlagen geben.
Nach einer eher ruhigen ersten Halbzeit mussten sich die Blau-Gelben im zweiten Spielabschnitt gegen ZFC Meuselwitz geschlagen geben.  © Screenshot/Facebook, 1. FC Lokomotive Leipzig

Meuselwitz - Vier Anläufe hat es gebraucht, bis diese beiden Mannschaften aufeinander trafen: Vor 1.514 Zuschauern war Lok Leipzig beim ZFC Meuselwitz heut in der bluechip-Arena zu Gast. Nachdem die erste Halbzeit ohne große Highlights verging, unterlagen die Blau-Gelben schließlich auswärts mit 0:2 (0:0).

Dabei ging es gut los bei den Blau-Gelben: Schon in der fünften Spielminute hatte Paul Schinke (26) nach einem Freistoß die Chance auf ein Tor, doch der Meuselwitzer Torwart ließ nichts durchkommen. Auch die Meuselwitzer ließen sich nicht lange bitten: Der "Neue" (Maximilian Weiß) gab eine steile Vorlage, doch auch diesmal landete das Leder nicht im Netz.

An Motivation jedenfalls mangelte es beiden Mannschaften nicht. Trotzdem warteten die Fans vergeblich auf gefährliche Druckphasen. Kurz vor der Halbzeit dann nochmal die Chance für die Blau-Gelben, doch wieder hielt Steven Braunsdorf vom ZFC souverän. Mit einer gelben Karte für jeweils beide Mannschaften ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.

In gleicher Formation ging es für die zweite Halbzeit aufs Spielfeld. Jetzt war auf dem Rasen deutlich mehr Verbissenheit zu merken. Mehrere Chancen für den ZFC gingen trotzdem ins Leere. In der 57. Minute dann aber hatte Lok-Keeper Kirsten (30) keine Chance: Der 19-jährige ZFC-Neuzugang Weiß schoss die Führung für Meuselwitz.

Die Loksche ging jetzt zwar mehr ran, doch es nützte nichts. Zwar gab's noch eine gelbe Karte für Malone, jeder Angriff aufs Tor verlief jedoch ins Leere. Dann gab's in der 75. Minute auch noch den nächsten Treffer für die Gastgeber, Meuselwitzer LeBeau schoss den Ball ins Tor, Kirsten war in die andere Ecke unterwegs. Kurz darauf krachten der Lok-Keeper und ZFC-Stürmer Trübenbach zusammen - der Meuselwitzer blieb liegen, er muss verletzt raus, doch es gab kein Foul.

Auch ein erbitterter Kampf in den letzten Spielminuten nützte den Leipzigern nichts mehr: Am Ende mussten sich die Blau-Gelben gegen die Gastgeber geschlagen geben.

Als nächstes geht's für die Loksche weiter am 7. Februar. Dann empfangen die Blau-Gelben Union Fürstenwalde im Bruno-Plache-Stadion.

In der zweiten Halbzeit unterlag die Loksche dem ZFC: Am Ende stand's 2:0 für die Gastgeber.
In der zweiten Halbzeit unterlag die Loksche dem ZFC: Am Ende stand's 2:0 für die Gastgeber.  © Screenshot/Facebook, 1. FC Lokomotive Leipzig

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