Ätsch! Ex-Spieler Brügmann trifft, doch Lok Leipzig gewinnt trotzdem

Djamal Ziane (hinten, beim Kopfball) brachte Lok Leipzig nach einer Ecke in Führung. Doch diese hielt nur zehn Minuten.
Djamal Ziane (hinten, beim Kopfball) brachte Lok Leipzig nach einer Ecke in Führung. Doch diese hielt nur zehn Minuten.  © Picture Point/G. Krieg

Leipzig - Regionalligist Lok Leipzig hatte am Mittwochabend die Chance, mit einem Sieg gegen den Berliner AK auf Rang vier, bei einem hohen Erfolg sogar auf Rang drei zu springen. Doch ausgerechnet Felix Brügmann schien mit seinem Tor seinem Ex-Verein einen Strich durch die Rechnung zu machen, ehe Ryan Malone und Paul Maurer den 3:1 (1:1)-Sieg perfekt machten.

Nach zuletzt nur einer Niederlage in zehn Ligaspielen wollten die Blau-Gelben den Konkurrenten aus der Hauptstadt hinter sich halten. Vor dem Spiel trennte beide nur ein Pünktchen.

Ein Standard in der 11. Minute bescherte der "Loksche" vor offiziell 3531 Zuschauern direkt die Führung. Torjäger Djamal Ziane konnte per Kopf eine schöne Ecke von Paul Maurer zum 1:0 vollenden.

Doch der BAK kam zehn Minuten später zurück. Peter Misch verlor den Ball in der eigenen Hälfte, Ozan Pekdemir schnappte ihn sich legte auf Brügmann und der traf zum Ausgleich für die Gäste (21.).

Und es wurde sogar kurz darauf noch mal ordentlich brenzlig. Lok-Keeper Benjamin Kirsten konnte einem Pekdemir-Schuss nur hinterschauen. Robert Zickert klärte in allerhöchster Not auf der Linie.

Vor der Halbzeit hatte Maurer durch einen Freistoß noch die Chance auf die erneute Führung, BAK-Torhüter Jakubov konnte aber abwehren.

Ausgerechnet Ex-Lok-Spieler Felix Brügmann (l., mit Ozan Pekdemir) erzielte das 1:1 für seinen neuen Verein Berliner AK.
Ausgerechnet Ex-Lok-Spieler Felix Brügmann (l., mit Ozan Pekdemir) erzielte das 1:1 für seinen neuen Verein Berliner AK.  © Picture Point/G. Krieg

In der zweiten Halbzeit war es wieder der sehr agile Ozan Pekdemir, der Kirstens Kasten das ein oder andere Mal in Gefahr brachte.

Nach einer Stunde setzte er sich gegen die Leipziger Gegenspieler durch, Kirsten rettete jedoch per Faust (60.).

Eine ähnliche Situation wie vor dem 1:0 brachte den Hausherren dann auch die erneute Führung ein. Nach einer erneuten Ecke von Maurer konnte diesmal Malone am höchsten steigen und das 2:1 erzielen (71.).

Und der doppelte Vorlagen-Maurer wurde dann noch zum Tor-Maurer: Er nutzte einen Abwehrfehler des BAK und schob den Ball an Jakubov vorbei - 3:1 (75.).

Dabei blieb es, Lok feiert den vierten Heimsieg im neunten Spiel und klettert auf den 4. Platz. Ein Tor mehr und sie wären sogar Dritter gewesen.

Das war's mit den Heimspielen 2017. Am Sonntag reist Lok aber noch nach Potsdam, um zum endgültigen Jahresabschluss ab 14 Uhr gegen den SV Babelsberg antreten.


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