Deftige Klatsche: BSG Chemie Leipzig geht bei Kellerkind unter

Arme "Latte": BSG-Keeper Julien Latendresse-Levesque musste dreimal hinter sich greifen.
Arme "Latte": BSG-Keeper Julien Latendresse-Levesque musste dreimal hinter sich greifen.

Neustrelitz - Die BSG Chemie Leipzig hat ihr wichtiges Ligaspiel bei der TSG Neustrelitz klar mit 0:3 (0:3) verloren.

Im direkten Duell der Kellerkinder unterlagen die Leutzscher nicht nur, sie rutschten durch die Pleite auch auf den vorletzten Platz ab.

Zum fünften Mal in Folge bleibt die BSG damit auch ohne Torerfolg in der Regionalliga. Sieben lange Wochen ist der letzte Dreier schon her. Damals gewann Chemie 1:0 gegen Viktoria Berlin.

Für Neustrelitz eröffnete Andrew Marveggio nach 19 Minuten den Torreigen. Nach einer Ecke konnte Chemie den Ball nicht klären, Marveggio staubte aus wenigen Metern ab - 1:0.

Nur sechs Minuten später das nächste Tor: Christian Chidiebere Okafor konnte nach einer Flanke von links Chemies Torhüter Julien Latendresse-Levesque überwinden - 2:0 (25.).

Böse Mine zum katastrophalen Spiel: Trainer Dietmar Demuth bleibt mit der BSG zum fünften Mal in Folge ohne Torerfolg.
Böse Mine zum katastrophalen Spiel: Trainer Dietmar Demuth bleibt mit der BSG zum fünften Mal in Folge ohne Torerfolg.  © Picture Point

Und es kam noch schlimmer: George Kelbel nutzte einen erneuten Patzer der grün-weißen Abwehr aus, traf zum 3:0 nach nur 31 Minuten.

Kelbel hatte nach 50 Minuten sogar noch das 4:0 auf dem Fuß, scheiterte aber an BSG-Schlussmann "Latte".

Max Hermann, zur zweiten Halbzeit für Nicolas Ludwig gekommen, hätte es direkt danach noch mal spannend machen können. Doch sein Schuss landete nicht im sondern neben dem Kasten.

Glück hatten dann die Leipziger wieder. Okafor wollte den Torhüter umspielen, scheiterte aber am eigenen Können (56.).

Dann war es wieder Hermann, der nach einer Flanke von Rintaro Yajima aus drei Metern zum Schuss kam. TSG-Keeper Quindt konnte den Ball nicht festhalten. Doch es war kein Leipziger da, der den Patzer nutzen konnte.

Coach Dietmar Demuth reagierte, brachte Tim Bunge für Marko Trogrlic und den Ex-Neustrelitzer Philipp Wendt für Marc Böttger.

Auch die konnten am Ende nichts mehr ausrichten. Chemie verliert klar und deutlich mit 0:3 in Neustrelitz und verabschiedet sich mit einer hohen Niederlage aus dem Aufstiegsjahr 2017.


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