Hohe Niederlage im Kellerduell: Chemie Leipzig geht auch in Auerbach baden

Für Chemie Leipzig gab es beim Tabellennachbarn VfB Auerbach kein Durchkommen.
Für Chemie Leipzig gab es beim Tabellennachbarn VfB Auerbach kein Durchkommen.  © Marcus Schädlich

Auerbach - Im Duell der punktgleichen Tabellennachbarn am 6. Spieltag musste Regionalligist Chemie Leipzig die fünfte Niederlage schlucken.

Beim VfB Auerbach verlor die Demuth-Elf vor 1200 Zuschauern 0:3 (0:2) und bleibt damit im Tabellenkeller stecken. Die ersten 20 Minuten waren noch sehr ausgeglichen, wobei Torszenen auf beiden Seiten fehlten.

Nach zuletzt zwei Spielen in Folge ohne eigenen Treffer konnte Danny Wild in der 22. Minute nach Vorlage von Marc-Philipp Zimmermann vor heimischem Publikum zum 1:0 für die Vogtländer treffen.

Nur drei Minuten später musste BSG-Schlussmann Julien Latendresse-Levesque erneut hinter sich greifen - Felix Lietz überwand den Keeper zum 2:0 (25.).

Leipzigs Trainer Dietmar Demuth reagierte danach und brachte Tommy Kind für Neuzugang Alexander Rodriguez-Schwarz (33.). Kind hauchte dem müden BSG-Angriff zwar neues Leben ein, konnte aber bis zur Pause nichts bezwecken.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit drehten die Gäste plötzlich auf, kamen dem Auerbacher Strafraum immer näher. Die optische Überlegenheit konnten die Leipziger jedoch nicht in Tore ummünzen. Auch die Einwechslungen der Mittelfeldspieler Philipp Wendt (für Nicolas Ludwig) und Florian Schmidt (für Lars Schmidt) zahlten sich nicht aus.

Im Gegenteil: Marc-Philipp Zimmermann trug sich in der 81. Minute nach seiner Vorlage zum 1:0 selbst noch in die Torschützenliste ein und machte mit dem 3:0 alles klar.

Chemie bleibt in der 18er-Staffel auf Tabellenplatz 16. Für Auerbach war es der erste Sieg der Saison. Kommenden Samstag gastiert Tabellenschlusslicht FSV Luckenwalde zum nächsten Kellerduell im Alfred-Kunze-Sportpark. Anpfiff ist 13.30 Uhr.

Die BSG verlor durch das 0:2 in Auerbach zum dritten Mal in Folge.
Die BSG verlor durch das 0:2 in Auerbach zum dritten Mal in Folge.  © Marcus Schädlich

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