Kult oder hässlich: Trikot des SC Freiburg spaltet die Fans

Mit einer gewagten Farbkombination beim Ausweichtrikot möchte der SC Freiburg die Liga aufmischen.
Mit einer gewagten Farbkombination beim Ausweichtrikot möchte der SC Freiburg die Liga aufmischen.

Freiburg - Beim Thema SC Freiburg und Fußball denkt man an ein junges Publikum, attraktive Spielzüge der Breisgau-Brasilianer und den charismatischen Trainer Christian Streich (52). Doch nun sorgt der Club aus der Schwarzwaldregion ausgerechnet durch sein Ausweichtrikot für Aufsehen.

Während das Heim-Jersey in rot-schwarz und damit in den Vereinsfarben gestaltet ist, hält es der Verein beim Auswärtstrikot eher ungewöhnlich.

So versucht der Club sich an einer Tarnoptik. Den Camouflage-Look hatten kürzlich die Fans der SG Dynamo für sich entdeckt und waren im Militär-Outfit in Karlsruhe einmarschiert (TAG24 berichtete). Der SC setzt passend zu den geographischen Gegebenheiten auf einen tarnfarbenen Tannenwald inklusive tierischen Waldbewohnern auf dem Shirt.

Soweit noch in Ordnung. Würde das Trikot nicht wie ein Schlabberpulli wirken und am oberen Rand an der Seite von pink-lilanenen Streifenmuster gekrönt werden. Eine solche Farbwahl spaltet natürlich die Gemüter der Fußball-Anhänger ähnlich wie bei den pinken Auswärtsleibchen, die der HSV im Sommer 2016 präsentierte.

Einige Freiburger Fans sind begeistert vom "netten Look" und der "Regionverbundenheit", die mit der neuen Oberbekleidung zur Schau gestellt wird.

"Das Pink geht gar nicht", ist die Kehrseite des gewagten Outfits, das Kult-Charakter erlangen soll, jedoch leicht zum Gespött verkommen kann.


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