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Publikumsliebling "Stani": Heute hat Putin ein Auge auf ihn

65 Jahre Dynamo Dresden: Publikumsliebling "Stani" Tschertschessow und der Zwangsabstieg

65 Jahre Dynamo Dresden: Stanislaw Tschertschessow über 4-Punkte-Abzug und den späteren unrühmlichen Zwangsabstieg aus der Bundesliga.

Von Henry Boss

Dresden - Die 90er Jahre der Dynamos waren gespickt mit unvergesslichen Ereignissen - positiven wie negativen. Erinnert sei an den 4-Punkte-Abzug und den späteren unrühmlichen Zwangsabstieg aus der Bundesliga auf Grunde von Lizenz-Betrug.

Der Elfmeter, den die Dynamo-Fans nie vergessen werden!
Der Elfmeter, den die Dynamo-Fans nie vergessen werden!

Positiv ist aus diesem Jahrzehnt aber noch immer ein Mann in Erinnerung: der Russe Stanislaw "Stani" Tschertschessow.

Der Keeper ist bis heute der einzige Kicker aus dem Riesenreich, der für Dynamo die Töppen schnürte. Und an der Verpflichtung Tschertschessows im Sommer 1993 hatte die Dresdner Morgenpost einen Anteil, wenn auch einen kleinen.

Eines Nachmittags klingelte in der Redaktion das Telefon, am Apparat der damalige Dynamo-Präsident Rolf-Jürgen Otto. Der Verein wolle einen russischen Torhüter verpflichten, der käme am Abend an, könne aber weder Deutsch noch Englisch.

Otto wusste, dass der Autor dieser Zeilen dank seines Studiums in Leningrad die russische Sprache beherrscht und bat um Hilfe. Natürlich sagte ich, der TAG24-Redakteur zu. Und dann passierte Folgendes.

Zurück in der 2. Heimat: Ex-Dynamo-Keeper Stanislaw Tschertschessow besichtigte am Dienstag die Stadt.
Zurück in der 2. Heimat: Ex-Dynamo-Keeper Stanislaw Tschertschessow besichtigte am Dienstag die Stadt.

Wenn ich mich recht erinnere - bitte nicht festnageln -, trafen wir uns im Hotel Bellevue: Otto, sein Vize Walter Hoff, Tschertschessow und ich. Als ich "Stani" die Hand gab, schaute er mich an und meinte trocken: "Wir kennen uns!" Ich war baff, fragte: "Woher?" Und Tschertschessow erzählte, dass er Ende September 1987 zum UEFA-Cup-Rückspiel mit Spartak Moskau in Dresden gewesen sei, ich die Mannschaft im Auftrag von Dynamo betreut und auch gedolmetscht hätte.

Stimmte zumindest soweit, dass ich damals in meiner Freizeit ab und zu für Dynamo tätig war. Auch an Spartak Moskau erinnerte ich mich, nicht aber an einen Torhüter namens Tschertschessow. Ich sagte ihm das, er lächelte und meinte: "Klar, dass Du Dich an mich nicht erinnerst. Damals war ich noch ein junger Spund und nur die Nummer zwei im Tor."

Etwa zwei Minuten dauerte der Dialog, dann wurde es ernst. Otto stellte Fragen, Tschertschessow antwortete, ich dolmetschte simultan. Floskeln überwogen, über Vertragsdetails wurde nicht wirklich gesprochen. Über Kohle erst recht nicht. War auch nicht nötig, denn Zahlen sehen in Verträgen überall gleich aus. Da braucht kein Kicker einen Dolmetscher.

Zwei Jahre blieb Tschertschessow schließlich bei Dynamo, avancierte nach anfänglichen Problemen zum Publikumsliebling, auch wenn er die Schwarz-Gelben "dank" seines fußballerischen Unvermögens öfter mal in die Bredouille brachte.

Unvergessen der 1. Dezember 1993: Im DFB-Pokal-Viertelfinale besiegten die Dynamos Bayer Leverkusen im Elfmeterschießen mit 5:4. Weil Tschertschessow beim arroganten Heber von Pavel Hapal in die Mitte des Tores einfach stehen blieb und den Ball fing.

Lang, lang ist's her - Tschertschessow mittlerweile 54 und Coach der russischen Nationalmannschaft. Ein Job, über den er nicht so gern redet. Der Druck, der wegen der bevorstehenden Heim-WM auf ihm lastet, ist bei jedem seiner Worte zu spüren. "Wir müssen erfolgreich aus der Vorrunde herausgehen und ins Achtelfinale kommen", formuliert er das Minimalziel.

Die Fans aber erwarten mehr, Staatschef Wladimir Putin träumt sogar vom Titel. Realistisch gesehen, für "Stani" & Co. nicht machbar. Aber daran, und nur daran, wird Tschertschessow gemessen. Wenn's nicht klappt, droht ihm das Aus. Dafür genügt ein Wort Putins ...

Fotos: SGD/Steffen Kuttner, Frank Dehlis

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