Dynamos Defensive steht, aber vorn hapert's noch

Dresden- Wichtige fünf Punkte und nur ein Gegentor aus drei Spielen binnen sieben Tagen! Wer hätte das vorher gedacht? Dynamos Defensive wirkt immer stabiler. Jetzt muss nur noch die Post nach vorn abgehen...

In der Luft räumte Florian Ballas (l.) sämtliche Bälle ab. Der zehn Zentimeter kleinere Unioner Grischa Prömel hatte gegen den Dynamo-Hünen keine Chance.
In der Luft räumte Florian Ballas (l.) sämtliche Bälle ab. Der zehn Zentimeter kleinere Unioner Grischa Prömel hatte gegen den Dynamo-Hünen keine Chance.  © Picture Point/Gabor Krieg

Aus Dresdner Sicht wurden beim 0:0 gegen Union Berlin 7:23 Abschlüsse gezählt. In manchen Situationen hatten die Schwarz-Gelben Glück, viele Torschüsse konnten aber auch entscheidend geblockt werden.

"Wir haben gut verteidigt und nie aufgegeben - das ist das, was ich sehen will", war SGD-Coach Cristian Fiel mit der Leistung seiner Hintermannschaft zufrieden.

Wahrscheinlich wären Torhüter Markus Schubert noch mehr Bälle um die Ohren geflogen, doch die drei Abwehrhünen Florian Ballas, Dario Dumic und Sören Gonther räumten in der Luft viel ab.

"Für lange Bälle bin ich hinten ja da", scherzte Ballas, der so einige Male seine Rübe hinhalten musste. "Letztendlich ist es egal, wer von uns in der hinteren Kette spielt. Wir müssen immer mit dieser Mentalität und Leidenschaft in die Zweikämpfe gehen."

Nach der Auswärtspartie in Fürth stand gegen Union zum zweiten Mal in Folge hinten die Null - ein Novum in dieser Saison!

Trainer Fiel nahm den Punkt gerne mit

Ohne Rücksicht auf Verluste: Dario Dumic (r.) geht in die Zweikämpfe wie ein echter Krieger. So auch mit gestrecktem Bein gegen Felix Kroos (l.).
Ohne Rücksicht auf Verluste: Dario Dumic (r.) geht in die Zweikämpfe wie ein echter Krieger. So auch mit gestrecktem Bein gegen Felix Kroos (l.).  © Lutz Hentschel

Und auch zu Beginn der englischen Woche - im Sachsenderby in Aue - wurde beim 3:1-Erfolg nicht viel zugelassen. "Unterm Strich verlief die Woche so, wie wir uns das vorgestellt haben", war Ballas zufrieden gestimmt. "Fünf Punkte hätte ich vor der Woche glatt unterschrieben."

Allerdings war nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. "Wenn wir jetzt noch unser Spiel nach vorn verbessern und die Chancen ab und zu mal reinmachen, dann können wir noch mehr in die Erfolgsspur kommen", wünschte sich der 26-jährige Innenverteidiger.

Trainer Fiel bemängelte zu wenig Bewegung und schlechte Ballbehandlung: "Wenn wir mal den freien Mann gefunden haben, war der erste Kontakt meist nicht gut genug."

Trotzdem wusste der 39-Jährige, das 0:0 gegen die Berliner richtig einzuordnen. "Allein, wenn man die Aufstellung sieht, wird klar, welch Qualität da auf dem Platz stand", konnte sich das Team von "Fielo" mit den Eisernen messen lassen. "Den Punkt nehmen wir gern mit."

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