DFB ahndet Flaschenwurf: Deshalb kommt Dynamo mit Mini-Strafe davon

Dresden - Die SG Dynamo Dresden muss mal wieder für das Fehlverhalten eines Fans finanziell gerade stehen. Die Summe, die die Schwarz-Gelben blechen müssen, ist diesmal aber relativ gering.

Nivola Dovedan (Nummer 8) hat getroffen und jubelt. Dabei kommt er den Dresdner Zuschauern gefährlich nahe.
Nivola Dovedan (Nummer 8) hat getroffen und jubelt. Dabei kommt er den Dresdner Zuschauern gefährlich nahe.  © imago images / Zink

Das DFB-Sportgericht bestraft Dynamo, weil im 1. Heimspiel der Zweitliga-Saison 2019/20 am letzten Juli-Sonntag gegen den 1. FC Nürnberg in der 53. Minute eine gefüllte Wasserflasche aus dem Fan-Block auf das Spielfeld geworfen wurde.

Der Grund für die unrühmliche Zuschauer-Aktion war der Frust über das Gegentor, das das Spiel am Ende entschied. Nikola Dovedan hatte zum 1:0 für die fränkischen Gäste getroffen und anschließend provokant vor den Dynamo-Anhängern gejubelt.

Für den Flaschenwurf wären laut geltendem Strafzumessungsleitfaden eigentlich 500 Euro Strafe fällig.

Da der Verein den Täter jedoch erfolgreich ermitteln konnte, verringert sich der zu zahlende Betrag um 75 Prozent, sodass summa summarum nur noch 125 Euro Strafe übrig bleiben.

Die Entscheidung wurde im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontroll-Ausschuss getroffen.

Da die SG Dynamo Dresden dem Urteil bereits zugestimmt hat, ist dieses rechtskräftig.

Niklas Kreuzer kommt zu spät. Deshalb kann Dovedan (am Boden) einköpfen.
Niklas Kreuzer kommt zu spät. Deshalb kann Dovedan (am Boden) einköpfen.  © Lutz Hentschel

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