Feiert Burnic sein Dynamo-Debüt schon gegen den HSV?

Dresden - Winter-Neuzugang Dzenis Burnic wurde nicht nur als Ersatz des abgegebenen Philip Heise geholt, er soll auch im defensiven Mittelfeld für Konkurrenz sorgen. Wenn es nach ihm ginge, am liebsten schon gegen den Hamburger SV.

Dribbelstark: Dynamos Neuling Dzenis Burnic (2.v.r.) nahm es gegen CZ Jena gleich mit drei Gegner auf. Nun will er auch in Hamburg auflaufen.
Dribbelstark: Dynamos Neuling Dzenis Burnic (2.v.r.) nahm es gegen CZ Jena gleich mit drei Gegner auf. Nun will er auch in Hamburg auflaufen.  © Lutz Hentschel

"Burnic hat mir sehr gut gefallen, er hatte gute spielerische Lösungen parat", war Dynamo-Coach Maik Walpurgis nach dessen erstem Auftritt im Dynamo-Trikot gegen Jena zufrieden.

Dabei spielte der 20-Jährige auf der linken Verteidigerseite, vertrat den angeschlagenen Brian Hamalainen. Walpurgis hätte Burnic lieber im defensiven Mittelfeld gesehen.

"Vom Grundsatz her plane ich mit ihm auf der Sechser-Position, weiß aber auch, dass er links spielen kann."

Burnic wird hinterhergesagt, dass er ein wenig zu verspielt sei, sich zu spät vom Ball trenne.

"Das ist Ansichtssache", geht er der Kritik aus dem Weg, räumt aber ein: "Ab und zu gibt es solche Situationen. Ich versuche weiter an meinen Schwächen zu arbeiten."

Weil der Youngster diese Saison im BVB-Kader keine Chance bekam, ließ sich Burnic nach Dresden ausleihen. "Ich brauche Spielminuten", hofft er, sein Zweitliga-Debüt bereits gegen den HSV feiern zu dürfen. Die Gespräche mit Walpurgis, in denen es generell um Einsatzmöglichkeiten ging, bewertete Burnic als "sehr positiv".

Maik Walpurgis weiß um die Vielseitigkeit seines Neuzugangs aus Dortmund.
Maik Walpurgis weiß um die Vielseitigkeit seines Neuzugangs aus Dortmund.  © DPA

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