Für den guten Zweck: Dynamo macht in Gröditz das Dutzend voll

Auch Akaki Gogia zeigte gegen Gröditz sein Können und traf doppelt.
Auch Akaki Gogia zeigte gegen Gröditz sein Können und traf doppelt.  © Lutz Hentschel

Gröditz - Dynamo Dresden gewinnt mit 12:3 beim FV Gröditz 1911 im Stadion am Eichenhain. Zahlreiche Torjäger trugen sich beim Benefiz-Kick ein. Tim Zeller erzielte gegen die Dresdner nicht nur einen Doppelpack, sondern auch noch das womöglich schnellste Tor seines Lebens.

Das Spiel startete turbulent, nach etwa 10 gespielten Sekunden zappelte das Leder zum ersten Mal im Netz - und das im Dresdner! Nach dem Anstoß der Gastgeber wurde der Ball lang hoch nach vorn geschlagen.

Hendrik Starostzik unterlief den langen Ball. Tim Zeller war eher als Wiegers zur Stelle und tunnelte ihn auch noch zur Führung. Wer sich zu dem Zeitpunkt noch am Grill oder Bierstand befand, verpasste das historische 1:0 für Gröditz.

Nur zwei Minuten später sorgte Gogia von der rechten Strafraumecke für den Ausgleich.

Allgemein ging sehr viel über die rechte Seite von Gogia.

Er war es auch, der nochmals zwei Minuten später Álvarez mit einer Flanke zur Führung bediente und wenig später selber wieder zum 3:1 traf.

Pascal Testroet überwindet hier den Gröditzer Schlußmann
Pascal Testroet überwindet hier den Gröditzer Schlußmann  © Lutz Hentschel

Nach 20 Minuten gelang Gröditz sogar der Anschlusstreffer.

Nach einer Flanke von Florian Pfennig köpfte Rene Großmann gegen die Laufrichtung von "Wiege".

Álvarez (20.) und Kapitän Marco Hartmann (41.) erhöhten vor der Pause zum 2:5 aus Gröditzer Sicht. Trainer Uwe Neuhaus tauschte in der Pause die komplette Elf aus.

Nachdem Aosman in der 49. Minute das 6:2 erzielte gelang dem Angreifer Tim Zeller sein historischer Doppelpack gegen die Dresdner. Für Gröditz sollte dies allerdings das letzte Tor gewesen sein. Ab da ging den Akteuren der Landesklasse sichtlich die Luft aus.

Stefaniak (58.) und Testroet (63.) trugen sich in die Torschützenliste ein. Sogar Niklas Landgraf (65.) und Robin Fluß (68.), die beide Dynamo im Sommer verlassen werden, trafen für die Schwarz-Gelben.

Mit einfachen Lupfern in die gefährliche Zone hinter der Abwehr kamen Profi-Spieler aus Dresden immer wieder frei vor das gegnerische Tor.

Niklas Kreuzer (70.) und nochmal Fluß (90.) machten das ganze Duzent voll und sorgten für gute Vorfeiertags-Stimmung unter den etwa 1.500 Zuschauern. Endstand also 3:12.

Die Einnahmen des Benefizspiels kamen der Stiftung Sporthilfe Sachsen und dem Verein FV Gröditz 1911 zu gute.


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