Mach's nochmal Jannik! Dynamo braucht Müllers Torgefahr

Dresden - Es war der 14. Mai 2017, als Dynamo zum bisher letzten Mal im Karlsruher Wildpark antrat. 4:3 gewannen die Schwarz-Gelben am vorletzten Spieltag der 2. Bundesliga. "Dieses Spiel werde ich in meinem Leben nicht vergessen", sagt Jannik Müller.

Jannik Müller (hinten, Mitte) geht nach seinem Kopfball, der sich unhaltbar zum 1:1-Ausgleich ins Netz senkt, in die Knie.
Jannik Müller (hinten, Mitte) geht nach seinem Kopfball, der sich unhaltbar zum 1:1-Ausgleich ins Netz senkt, in die Knie.  © Imago Images / Jan Hübner

Kein Wunder: Schließlich war es für ihn der persönlich erfolgreichste Auftritt für Dynamo - mit zwei Treffern war der Abwehrmann entscheidend am Erfolg beteiligt.

"Ich habe einen Doppelpack geschnürt, wir haben gewonnen - viel besser ging's nicht. Daran würde ich natürlich gerne anknüpfen."

Vielleicht muss er das ja auch. Denn zumindest im ersten Pflichtspiel dieser Saison ließ die Offensivabteilung beim 0:1 gegen Nürnberg jegliche Treffsicherheit vermissen.

Und wenn die Stürmer nicht knipsen, muss eben der "Rest" ran. Dynamo braucht jetzt dringend auch die Torgefahr der Abwehrleute um Müller, besonders bei Standards könnte das entscheidend dazu beitragen, dass die Dresdner den oder die ersten Punkte einfahren.

"Wir hatten gegen den Club ja unsere Chancen, unserer Standards. Nur wollte der Ball nicht rein. Daran haben wir gearbeitet, weitere Standard-Varianten ins Repertoire aufgenommen, um noch flexibler zu agieren", verrät der 25-Jährige.

Da gibt es nur ein Problem: Genau wie Nürnberg wird auch der KSC den Sachsen von der Größe her körperlich überlegen sein. "Ja, das ist eine sehr große Mannschaft, die körperlich robust spielt und wuchtig bei Standards agiert." Dynamo muss also einmal mehr gegenhalten.

Jannik Müller (M.) jubelt nach seinem zweiten Treffer zum 4:1 für Dynamo.
Jannik Müller (M.) jubelt nach seinem zweiten Treffer zum 4:1 für Dynamo.  © Imago Images / Jan Hübner

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