Matthias Lust verlässt Dynamo und wechselt zum Liga-Kontrahenten

Dresden - An der positiven Entwicklung der Nachwuchsarbeit bei Dynamo Dresden hatte Matthias Lust (48) in den vergangenen Jahren einen großen Anteil. Der 48-Jährige wird die SGD jedoch im Sommer verlassen und sich einem Liga-Kontrahenten der Dresdner anschließen.

Gut gelaunt: Matthias Lust im Trainingslager der SGD mit Uwe Neuhaus.
Gut gelaunt: Matthias Lust im Trainingslager der SGD mit Uwe Neuhaus.  © Lutz Hentschel (Archivbild)

Wie die Dresdner am Mittwoch mitteilten, ist der VfL Bochum die neue sportliche Herausforderung, die Lust für seine Zukunft gewählt hat.

"Matthias hat bei uns in den vergangenen vier Jahren tolle Arbeit geleistet und in seiner Funktion seinen Teil zum Gesamterfolg beigetragen. Wir hätten die Zusammenarbeit gern fortgesetzt, aber respektieren seinen Wunsch nach einer Veränderung", kommentierte Ralf Minge die Personalie und bedankte sich bei Lust für seine geleistete Arbeit.

"Es hat unglaublich großen Spaß gemacht, für diesen besonderen Verein arbeiten zu dürfen. Ich bin einfach sehr dankbar für die Zeit. Ich nehme eine Menge positiver Erinnerungen aus Dresden mit, die ich in meinem Leben nicht missen möchte", fand auch Matthias Lust bei seinem Abschied positive Worte.

Der früherere Mittelfeldspieler war zur Spielzeit 2015/2016 vom FC Augsburg als zweiter Co-Trainer zur Profi-Mannschaft der SGD gewechselt.

Matthias Lust gibt Anweisungen auf dem Trainingsplatz im Großen Garten.
Matthias Lust gibt Anweisungen auf dem Trainingsplatz im Großen Garten.  © Lutz Hentschel

Während der 1. Mannschaft der Dynamos in dieser Saison unter Chefcoach Uwe Neuhaus der Sprung in die 2. Bundesliga gelang, verantwortete Lust als U19-Trainer die Talente und stieg mit den A-Junioren in die Bundesliga auf.

Zudem durfte Lust mit seinen Jungs in den Jahren 2017 und 2018 den Gewinn des Sachsenpokals feiern.

Durch Lusts Abgang muss sich Dynamo nun um neue Verantwortliche für den Nachwuchsbereich kümmern.

"Wir werden uns bei der Besetzung der offenen Trainerstellen bei der U19 und U17 Zeit nehmen, damit wir im Sinne unserer Talente-Ausbildung bestmögliche Entscheidungen für die Zukunft treffen“, kündigte Sportchef Ralf Minge an.

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