Dynamo erwischt Sahnetag, doch Trainer Fiel tritt auf die Bremse

Dresden - Ein furioser 3:0-Sieg gegen den 1. FC Köln (TAG24 berichtete). Eigentlich könnte sich Dynamos Chefcoach Cristian Fiel zurücklehnen und sich feiern lassen. Doch stattdessen drückt der 39-Jährige auf die Spaßbremse und hat schon die nächste Aufgabe vor Augen.

Nach dem Sieg gegen Köln herzt Dynamo-Coach Cristian Fiel seinen Spieler Niklas Kreuzer (Rückennummer 7). Auch Patrick Möschl (rechts) und Baris Atik umarmen sich.
Nach dem Sieg gegen Köln herzt Dynamo-Coach Cristian Fiel seinen Spieler Niklas Kreuzer (Rückennummer 7). Auch Patrick Möschl (rechts) und Baris Atik umarmen sich.  © DPA / Sebastian Kahnert

Dynamo hatte einen Sahnetag, Köln einen gebrauchten. Genau so, wie es sich Fiel vorab gewünscht hatte.

"Ich bin dankbar dafür, dass es so gekommen ist", war der Spanier stolz auf seine Jungs.

"Man hat von der ersten Sekunde an gesehen, dass wir bereit waren für das Spiel waren. Alles, was wir uns vorgenommen haben, ist eingetroffen."

Köln-Trainer Markus Anfang war dagegen überhaupt nicht nach Lachen zu Mute.

"Enttäuscht und mit Wut im Bauch fliegen wir nach Hause", kritisierte der gebürtige Kölner das Auftreten seiner Mannschaft. "Ohne die Leistung von Dresden zu schmälern: An solch einem Tag hätten wir gegen jedes Team aus der zweiten Liga verloren. Keiner bei uns hatte Normalform."

Fiel konnte nach seinem zweiten Sieg als Dynamo-Trainer durchatmen, allerdings nur über den Sieg, der Klassenerhalt ist dagegen nach wie vor noch nicht in Sack und Tüten.

"Ich will kein Partycrasher sein, aber uns muss bewusst sein, was am Freitag in Ingolstadt für eine Aufgabe auf uns wartet", beschäftigt sich der akribische Dynamo-Coach schon ab heute mit dem nächsten Auswärtsspiel.

Cristian Fiel dirigierte akribisch an der Seitenlinie.
Cristian Fiel dirigierte akribisch an der Seitenlinie.  © DPA / Sebastian Kahnert

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