So schuftet Patrick Möschl nach Leidenszeit für sein Comeback bei Dynamo

Belek - Früher als gedacht: Patrick Möschl ist seinem Zeitplan in der Reha-Phase weit voraus. Deshalb reiste er ins Dynamo-Trainingslager in der Türkei nach, schuftet nun dort für sein Comeback.

Auch an den Ball darf Patrick Möschl schon wieder.
Auch an den Ball darf Patrick Möschl schon wieder.  © Lutz Hentschel

An den Tag, an dem seine Leidenszeit begann, kann sich Möschl noch genau erinnern.

"Das war der 29. Oktober. Im Training setzte ich zum Schuss an, und auf einmal zog es mir im rechten Oberschenkel", blickt der 25-Jährige zurück.

Von einem Muskelfaserriss war damals zuerst die Rede, bis wenig später von einem Münchner Spezialisten ein Sehnenabriss diagnostiziert wurde. Drei Tage danach folgte die OP.

Die Verletzung traf den Österreicher hart. Ausgerechnet nachdem er seine ersten drei Spiele in dieser Saison absolviert hatte und das Vertrauen von Coach Maik Walpurgis spürte, warf es ihn aus der Bahn.

Bitter, denn in Sachen Trainerwechsel legt sich Möschl eindeutig fest: "Das war das Beste, was mir passieren konnte."

Patrick Möschl am Pool des Dynamo-Teamhotels "Regnum Carya"
Patrick Möschl am Pool des Dynamo-Teamhotels "Regnum Carya"  © Lutz Hentschel

Aufgepäppelt in der "MS SportReha" in Landau in der Pfalz kam der Flügelflitzer am Mittwoch ins Camp.

Nun arbeitet er Schritt für Schritt mit Physio Tobias Lange an seinem Comeback. "Wann ich wieder spielen kann? Darauf will ich mich nicht festlegen", setzt sich Möschl nicht unter Druck.

"Doch ich liege zwei bis drei Wochen vor meinem Zeitplan. Eigentlich heißt es: Nach der OP vergehen etwa drei Monate, bis man wieder auf dem Platz steht."

In einer Sache will Möschl unbedingt noch Klarheit schaffen: "Ich weiß nicht, woher der Irrtum kommt, aber ich habe einen gültigen Vertrag bis Juni 2020."

Nach seinem Transfer zu Dynamo im Sommer 2017 vermeldete der Verein die Verpflichtung allerdings nur bis 2019. "Ich habe meinen Vertrag zuletzt mehrmals durchgeblättert. Da steht eindeutig, dass ich für drei Jahre unterschrieben habe", amüsiert sich Möschl über den Fauxpas.

Patrick Möschl (r.) im Gespräch mit TAG24-Reporter Tom Jacob.
Patrick Möschl (r.) im Gespräch mit TAG24-Reporter Tom Jacob.  © Lutz Hentschel
Patrick Möschl bei einer seiner speziellen Reha-Übungseinheiten.
Patrick Möschl bei einer seiner speziellen Reha-Übungseinheiten.  © Lutz Hentschel

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