Nach Dynamo-Niederlage: Warme Worte von Dieter Hecking für Cristian Fiel

Dresden - Cristian Fiel sprach Dieter Hecking mit "Sie" an. Der Respekt ist also da zwischen einstigem Spieler und Trainer, beide arbeiteten einst zwei Jahre in Aachen zusammen. Vor der Partie wollte der jetzige HSV-Coach Dieter Hecking nicht über seinen Schützling sprechen. Nach dem 1:2 aus Dresdner Sicht gab es auf der Pressekonferenz warme Worte für den 39-Jährigen.

Herzliche Begrüßung: HSV-Coach Dieter Hecking (r.) und Dresdens Cristian Fiel vor Anpfiff der Partie.
Herzliche Begrüßung: HSV-Coach Dieter Hecking (r.) und Dresdens Cristian Fiel vor Anpfiff der Partie.  © imago images / Michael Schwarz

Fiel stieg mit Hecking als Trainer mit der Alemannia in die 1. Bundesliga auf, hat ihm also viel zu verdanken. Der Dresdner nannte den Coach "Überidol".

Er hätte ihn gern geärgert, nach dem 1:2 blieb nix anderes, als den Hamburger zu beglückwünschen.

Doch auch Heckings Worte dürften dem SGD-Coach runtergegangen sein wie Öl: "Wir haben gegen einen richtig guten Gegner gewonnen, der fußballerisch zu den Besseren der Liga gehört. Ich wünsche dir einfach, Cristian und Dynamo, dass ihr diesen Weg weiter geht. Den wählen nicht viele, das ist mit Risiko behaftet, aber als junger Trainerkollege so einen Weg zu gehen, das ist schon mutig. Ich wünsche ihm, dass er das erfolgreich weiterführen kann", so Hecking.

Fiel fühlte sich natürlich geehrt und nahm die Sätze gerne mit, hoffte, dass seine Jungs diese gehört haben, sagte aber auch völlig zurecht: "Über die Art und Weise spricht niemand mehr. Es zählen die Ergebnisse." Und die blieben bei Hecking.

Niedergeschlagene Mienen bei den Dresdnern. Kevin Broll (rechts) und seine Vorderleute sind geschlagen.
Niedergeschlagene Mienen bei den Dresdnern. Kevin Broll (rechts) und seine Vorderleute sind geschlagen.  © DPA / Christian Charisisus

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