Ein Dutzend Ecken für Dynamo, aber wenig bis keine Gefahr

Dresden - 12:1 Ecken, sieben oder acht Freistöße aus guter Position. Im ersten Saisonspiel gegen Nürnberg (0:1) hat Dresden gar nichts aus seinen vielen Standards gemacht. Ein Punkt, an dem Trainer Cristian Fiel ansetzen muss.

Niklas Kreuzer bei einem Eckstoß.
Niklas Kreuzer bei einem Eckstoß.  © Imago / Dennis Hetzschold (Archivbild)

Zehn Ecken sahen so aus: Niklas Kreuzer tippte den Ball an und Chris Löwe chippte den Ball in Richtung kurzer Pfosten. Ab und an tauschten die beiden Schützen auch die Rollen.

Das Ergebnis blieb stets gleich, es kam nichts heraus.

Gefährlicher wurden die Eckbälle, als Löwe draußen war und Kreuzer sie hoch reinschlug. Aber auch da kam nichts Zählbares zu Stand. Zumindest hatte Kevin Ehlers mal eine Chance. aber unterm Strich war es zu wenig. Ebenso bei Freistößen aus dem Halbfeld.

Fiel hatte aber eine Idee hinter der Eckenvariante: "Habt ihr euch mal die Nürnberger angeschaut?", stellte er (wie fast immer) eine Gegenfrage auf die Frage nach dem Warum.

"Die haben alle Gardemaß, wir dagegen nicht so. Wir wollten die Bälle auf den kurzen Pfosten bringen, um so den Großen in der Mitte aus dem Weg zu gehen. Es hat nicht ganz so geklappt, das gebe ich zu.

Aber es schlägt keiner absichtlich die Bälle auf die Köpfe der Gegenspieler", so Fiel: "Wir werden daran arbeiten." Karlsruhe am Sonnabend ist die nächste Möglichkeit, es besser zu machen.

"Wir werden dran arbeiten", kündigte Dynamo-Trainer Cristian Fiel an, der hier mit seinem Kapitän Niklas Kreuzer spricht.
"Wir werden dran arbeiten", kündigte Dynamo-Trainer Cristian Fiel an, der hier mit seinem Kapitän Niklas Kreuzer spricht.  © Lutz Hentschel

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