So will Dynamo die späten Gegentore verhindern

Dresden - Die punktspielfreie Woche ist vorbei. Ab heute bereitet sich Dynamo akribisch auf das extrem wichtige Heimspiel am Ostersonnabend gegen Nürnberg vor. Alle Fehler sind aufgearbeitet, die Blicke nach vorn gerichtet. Kapitän Marco Hartmann ist endlich wieder dabei, er hofft auf einen Lerneffekt seiner Truppe.

In Bochum ging's los: Da jubelte Lukas Hinterseer kurz vor Ultimo über sein 3:2 gegen Dynamo.
In Bochum ging's los: Da jubelte Lukas Hinterseer kurz vor Ultimo über sein 3:2 gegen Dynamo.  © Imago

Die erste schwache Hälfte in Ingolstadt hat der 30-Jährige von der Bank verfolgt, den Untergang erlebte er kurz nach seiner Einwechslung hautnah mit in den Schlussminuten.

Die verlorenen Zweikämpfe vor dem Tor, die fehlende Konzentration und die Unentschlossenheit, Bälle rigoros in die Pampa zu schlagen - das ärgerte Hartmann gewaltig:

"Irgendwann muss man das ja mal lernen. Am 4. Spieltag in Bochum haben wir uns schon angeguckt, weil wir den Ball nicht weggeschlagen haben. Das war dazwischen noch ein paar Mal der Fall, und ich glaube, wenn wir es jetzt nicht lernen, kann es ganz hart werden", spricht er Klartext.

"Harti" will auch mal nicht so schönen Fußball, Hauptsache, er bringt in der jetzigen Situation Punkte.

Späte Gegentore pflasterten bisher den Dynamo-Weg: "Ich dachte, wir hatten das abgehakt mit der Winterpause. Das war eine Geschichte aus der Hinrunde, in der wir häufig zum Schluss noch die Dinger gefressen haben. Ich will kein Problem draus machen. Das war jetzt ein Spiel, fertig", hofft Hartmann, dass es nur ein Ausrutscher war.

Da schlägt's ein: Marvin Schwäbe kann das Gegentor von Lukas Hinterseer in der 88. Minute nicht verhindern.
Da schlägt's ein: Marvin Schwäbe kann das Gegentor von Lukas Hinterseer in der 88. Minute nicht verhindern.  © Imago

Um so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone der Tabelle zu kommen, fordert Hartmann seine Mitspieler auf, voll auf der Höhe zu sein.

Dabei ist er auch optimistisch, dass dies klappen wird.

"Wir haben trotz der durchwachsenen Saison einen Punkteschnitt, der am Ende wahrscheinlich ausreichen wird. Auch wenn die Situation gerade nicht schön ist für jeden. Wir haben eine gute Mannschaft, die aber lernen muss, Woche für Woche an ihr Limit zu gehen, dann kann sie jeden Gegner schlagen. Wenn nicht, läuft es wie in Ingolstadt."

Der Kapitän will und wird mit seiner Präsenz dafür sorgen, dass sich Ingolstadt nicht wiederholt, sondern sein Team das Gesicht von Regensburg und Heidenheim zeigt.

Die Heimspiele wurden gewonnen, weil Dynamo Wille und Leidenschaft zeigte. Daran gilt es anzuknüpfen.

Bei ihm ist die Flasche halbvoll: Dynamo-Kapitän Marco Hartmann bleibt optimistisch.
Bei ihm ist die Flasche halbvoll: Dynamo-Kapitän Marco Hartmann bleibt optimistisch.  © Lutz Hentschel

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