Das sind die Gewinner und Verlierer der Vorbereitung bei Dynamo

Dresden - Wer hat Gas gegeben? Wer hat sich hängen lassen? Das sind die Gewinner und Verlierer der Dynamo-Vorbereitung auf die restliche Spielzeit 2018/19.

Gewinner

Erich Berko (r.) und Baris Atik klatschen ab. Die beiden Dribbelkünstler haben in der Winterpause auf sich aufmerksam gemacht.
Erich Berko (r.) und Baris Atik klatschen ab. Die beiden Dribbelkünstler haben in der Winterpause auf sich aufmerksam gemacht.  © Lutz Hentschel

Angreifer Nummer 2

Zwar traf Lucas Röser im letzten Test gegen Dukla Prag mit einem Schuss aus gut und gerne 20 Metern sehenswert zur 1:0-Führung, doch viel mehr Höhepunkte waren beim Angreifer in der Winterpause nicht zu sehen. Trotzdem zählt der 25-Jährige mit zu den Gewinnern. Die Systemumstellung auf zwei potenzielle Stürmer macht es möglich. Dank der 4-4-2-Formation, die Trainer Maik Walpurgis im Winter eifrig einstudieren ließ, sind Rösers Einsatzzeiten garantiert.

Neue Flügelzange?

Die beiden quirligen Außenspieler Baris Atik und Erich Berko machten in den Testspielen im Camp auf ihren jeweiligen Seiten ordentlich Betrieb, womit sie sich für die heutige Startaufstellung empfohlen haben. Allerdings ist bei beiden auch noch Luft nach oben. Tatsächlich profitierten die beiden Flügelflitzer davon, dass die anderen weniger in Erscheinung getreten sind.

Die jungen Wilden

Egal ob Osman Atilgan aus dem Profi-Kader oder die noch jüngeren Talente aus der A-Jugend. Die jungen Wilden haben bewiesen, dass sich Dynamo keine Sorgen um den Nachwuchs machen muss, denn da steckt jede Menge Potenzial drin. "Das muss weiter eine wichtige Säule sein, um diesen Weg, den der Verein eingeschlagen hat, auch weiter verstärkt zu gehen", freut sich auch Coach Walpurgis auf die Zukunft.

Verlierer

Zum Zuschauen verdammt: Philip Heise will mehr als nur der Ballholer sein. Gibt ihm Coach Maik Walpurgis noch die Gelegenheit dazu?
Zum Zuschauen verdammt: Philip Heise will mehr als nur der Ballholer sein. Gibt ihm Coach Maik Walpurgis noch die Gelegenheit dazu?  © Lutz Hentschel

Ausrangierter Heise

Erst wurde Philip Heise im Dezember wegen mangelnder Bereitschaft freigestellt, dann flog er aus dem Mannschaftsrat (TAG24 berichtete). Nun droht nach der Umstellung von Dreier- auf Viererkette auch noch die sportliche Degradierung auf die Bank. Sein Vertrag bei Dynamo endet im Sommer, und damit wohl auch das Kapitel Heise.

Pechvogel Ballas

Fast die komplette Hinrunde verpasste Florian Ballas wegen seiner Schulter-OP im vergangenen Sommer. Zwei Einsätze vor der Winterpause gaben dem Innenverteidiger wieder neue Kraft. Nun der nächste Rückschlag: Im Trainingslager klagte er über muskuläre Probleme im Rücken. Bis auf Weiteres fehlt Ballas erneut.

Wechselwilliger Schubert

Sportlich gesehen ist Markus Schubert weiter Dynamos Nummer 1, daran hat sich nichts geändert. Doch die Stimmung um den 20-Jährigen ist bei so manchem Fan in den vergangenen Wochen schlagartig gekippt. Nachdem Torwarttrainer Branislav Arsenovic durchblicken ließ, dass "Schubi" mit einem Wechsel in die Bundesliga liebäugelt und Sportgeschäftsführer Ralf Minge aufklärte, von wessen Seite die Verhandlungen immer wieder aufgeschoben wurden und nun ins Stocken geraten sind, hat Schubert einige Sympathien verloren.

Mit den Gedanken noch in Dresden? Bei jedem Gegentor wird sich Keeper Markus Schubert diese Frage von den Fans gefallen lassen müssen.
Mit den Gedanken noch in Dresden? Bei jedem Gegentor wird sich Keeper Markus Schubert diese Frage von den Fans gefallen lassen müssen.  © Lutz Hentschel
Der 19-Jährige Osman Atilgan (l.) durfte schon gegen Duisburgs Joseph-Claude Gyau erstmals ran. Weitere Einsatzzeiten stehen ihm bevor.
Der 19-Jährige Osman Atilgan (l.) durfte schon gegen Duisburgs Joseph-Claude Gyau erstmals ran. Weitere Einsatzzeiten stehen ihm bevor.  © Lutz Hentschel
Lucas Röser traf für Dynamo in beiden Spielen gegen Duisburg. Beide Partien gewannen die Dresdner.
Lucas Röser traf für Dynamo in beiden Spielen gegen Duisburg. Beide Partien gewannen die Dresdner.  © Lutz Hentschel

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