Fünf Spiele in 17 Tagen: Straffes Programm für neuen Dynamo-Coach

Dresden - Learning by Doing heißt es für Dynamos Neu-Trainer Maik Walpurgis. Der 44-Jährige muss gleich bei seinem Start ein Hammerprogramm mit seinem Team absolvieren. Auf ihn warten fünf Punktspiele in nur 17 Tagen.

Angekommen in Dresden: Der neue Cheftrainer Maik Walpurgis (r.) mit seinen Co-Trainern Massimilian Porcello (l.) und Ovid Hajou.
Angekommen in Dresden: Der neue Cheftrainer Maik Walpurgis (r.) mit seinen Co-Trainern Massimilian Porcello (l.) und Ovid Hajou.  © Lutz Hentschel

Zwei englische Wochen stehen an: Los geht es am Freitag in Regensburg, danach folgt der Nachholer im DDV-Stadion gegen den Hamburger SV am Dienstag (18.9.) sowie die Partien gegen Darmstadt (22.9.), in Bochum (25.9.) und gegen Fürth (30.9.). Dreimal daheim, zweimal auswärts - eine hübsche Möglichkeit, die bisher eher maue Bilanz aufzupolieren.

Für Dynamo und seinen neuen Coach soll es ein goldener September werden.

"Das ist eine Herausforderung, der wir uns stellen müssen. Das wird interessant. Wir wollen jetzt mit dem vorhandenen Kader arbeiten und das Potenzial ausschöpfen", so Walpurgis, der "hohen, aktiven Pressing-Fußball spielen" lassen will. Schon am Freitag beim SSV Jahn.

Bis zum Spiel in Regensburg wird Walpurgis je einmal täglich trainieren, am Donnerstag schon in der Oberpfalz.

Am Dienstagnachmittag legte er gleich nach seiner Präsentation los, seine erste Einheit stand auf dem Programm: "Zunächst einmal wird es darauf ankommen die Jungs möglichst schnell auf dem Trainingsplatz und in persönlichen Gesprächen kennenzulernen. In der Kürze der Zeit wollen wir uns optimal auf das anstehende Auswärtsspiel in Regensburg vorbereiten“.

Walpurgis bringt seinen Co-Trainer Ovid Hajou mit nach Dresden, mit dem er seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Hajou macht derzeit kurioserweise mit Fiel zusammen den Trainerschein, wird also von montag bis mittwoch nicht in Dresden sein. Als weiterer Assistent wird Massimilian Porcello das Trainerteam vervollständigen.

Für den Trainer war es "das Wichtigste, zwei Vertraute mit nach Dresden bringen zu können." Dem Trio wird die etatmäßige Trainergilde zur Seite stehen

Maik Walpurgis (l.) muss seine Mannschaft schnell kennenlernen. Daher schaute er schon beim ersten Training ganz genau hin.
Maik Walpurgis (l.) muss seine Mannschaft schnell kennenlernen. Daher schaute er schon beim ersten Training ganz genau hin.  © Lutz Hentschel

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