Ösi-Duo will zusammen für Dynamo spielen, egal wo!

Dresden - Die erste Trainingswoche ist vorbei, zwei praktische Tests inklusive. Für das österreichische Duo Patrick Möschl und Sascha Horvath startet bei Dynamo die zweite Saison. Ersterem könnte ein neuer Job winken: Wird Möschl jetzt zum Rechtsverteidiger umgeschult?

In Gera spielte Patrick Möschl in den zweiten 45 Minuten. Er wusste durchaus zu gefallen.
In Gera spielte Patrick Möschl in den zweiten 45 Minuten. Er wusste durchaus zu gefallen.  © Picture Point / Roger Petzsche

Unterschiedlicher hätten ihre Einsatzzeiten in der abgelaufenen Saison nicht sein können.

Möschl zählte gleich von Beginn an zum ersten Aufgebot von Trainer Uwe Neuhaus. In der ersten Saisonhälfte kam er auf elf Einsätze, davon spielte er sechsmal von Beginn an. Sein Landsmann Horvath schaffte es in der Zeit nur auf vier Teilnahmen.

Anders dagegen die Rückrunde: Während Horvath nach und nach aufblühte und ganze 16 Partien spielte, kam Möschl gar nicht mehr zu Einsatz. Es scheint so, als sei nur Platz für einen Österreicher in der Aufstellung der Schwarz-Gelben.

In den beiden absolvierten Tests gegen BSG Stahl Riesa (8:0) und BSG Wismut Gera (6:1) spielten beide jeweils 45 Minuten - zusammen! Neuhaus stellte die beiden Ösi-Kicker auf die rechte Seite.

Möschl übernahm dabei den defensiveren Part, er fand sich in der taktischen Aufstellung als Rechtsverteidiger wieder. Noch nie zuvor hat der 25-Jährige in einer Abwehrreihe gespielt, kann sich aber mit dieser Position anfreunden. "Wir Fußballer müssen flexibel sein und da spielen, wo der Trainer uns einsetzt."

Hoch hinaus will Patrick Möschl in der neuen Saison. SGD-Trainer Uwe Neuhaus wird genau hinschauen bei ihm.
Hoch hinaus will Patrick Möschl in der neuen Saison. SGD-Trainer Uwe Neuhaus wird genau hinschauen bei ihm.  © Lutz Hentschel

Bislang besitzt Dynamo mit Niklas Kreuzer nur einen "echten" Rechtsverteidiger.

Eine Umschulung würde somit die Einsatzchancen für Möschl erhöhen und ganz nebenbei könnte er mit seinem Landsmann zusammen auf dem Platz stehen. "Mir hat die Position gefallen und ich habe mit Sascha auch ganz gut zusammengespielt", erklärt Möschl.

Die Chancen, dass dieses Szenario auch in der 2. Bundesliga eintrifft, stehen jedoch gering. Nach der Partie in Riesa nahm Neuhaus gleich den Wind aus den Segeln.

"Wir wollten jeden über 45 Minuten spielen lassen. So viel Personal haben wir hinten links und rechts nicht", erklärte der 58-Jährige seine Aufstellung, bei der auf der anderen Seite auch Erich Berko als Außenverteidiger aushelfen musste.

"Sie waren ja aber auch defensiv nicht so gefordert", so Neuhaus.

Zwei Österreicher in Dresden: Sascha Horvath (l.) und Patrick Möschl gehen in ihre zweite Saison bei Dynamo. Zielstellung: Möglichst oft zusammen auf dem Platz stehen.
Zwei Österreicher in Dresden: Sascha Horvath (l.) und Patrick Möschl gehen in ihre zweite Saison bei Dynamo. Zielstellung: Möglichst oft zusammen auf dem Platz stehen.  © Lutz Hentschel

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