Ultras Dynamo gegen Born: Hinter den Kulissen rumort es schon wieder

Dresden - Es rumort bei der SGD. Die sportliche Lage ist zwar noch nicht dramatisch, die Tendenz aber ernüchternd. Hinzu kommen vereinsinterne Querelen, die vor allem von den Dynamo-Ultras angeprangert werden.

In Heidenheim hatten die Dynamo-Ultras mit diesen Spruchbändern bereits ihren Unmut zum Ausdruck gebracht.
In Heidenheim hatten die Dynamo-Ultras mit diesen Spruchbändern bereits ihren Unmut zum Ausdruck gebracht.  © Imago

In ihrer eigenen Stadionzeitung "Zentralorgan" ist von Problemen im operativen Bereich und mangelnden strategischen Kompetenzen des kaufmännischen Geschäftsführers Michael Born die Rede. "Im Inneren erlahmt der Verein", heißt es da.

Weil Zusagen offenbar nicht eingehalten wurden, kündigten die Ultras ihre Teilnahme am turnusmäßigen Treffen mit der Vereinsführung vorerst auf.

Beim Auswärtsspiel in Heidenheim hielten die Anhänger bereits ein Transparent hoch, auf dem stand: "Born, dein Job: Stadionverträge, Trainingszentrum und Mitarbeiterführung. K-Block: Stimmung, Choreos und Jugendarbeit."

Immerhin: Die derzeit erfolglose Mannschaft kann auch weiterhin mit dem Rückhalt der aktiven Fanszene rechnen.

"Wir brauchen keinen zusätzlichen Graben zwischen Fans und Spielern, auch wenn uns die Art und Weise des aktuellen Auftretens mehr missfällt als erfreut."

Michael Born (51) sorgt bei der SGD mal wieder für Verstimmung. Erst im vergangenen Jahr schieden sich an ihm im Verein im Zoff mit Sportchef Ralf Minge die Geister.
Michael Born (51) sorgt bei der SGD mal wieder für Verstimmung. Erst im vergangenen Jahr schieden sich an ihm im Verein im Zoff mit Sportchef Ralf Minge die Geister.  © Lutz Hentschel

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