Glück und Schuberts Geschick sichern Dynamo einen Punkt

Fürth - Dynamo bleibt unter Cristian Fiel auch im vierten Spiel ungeschlagen, spielte zudem erstmals unter seiner Regie zu null. Vor 12590 Zuschauern holte Dresden beim 0:0 in Fürth einen Punkt. Der war allerdings glücklich.

Die Gesichter sagen alles! SGD-Kapitän Florian Ballas und Ex-Dynamo Paul Seguin kann man die Enttäuschung ansehen.
Die Gesichter sagen alles! SGD-Kapitän Florian Ballas und Ex-Dynamo Paul Seguin kann man die Enttäuschung ansehen.  © DPA

Die Dynamo-Fans wurden vor dem Anpfiff für ihre Treue belohnt, weil sie zum zweiten Mal binnen weniger Wochen den Weg nach Fürth gefunden hatten.

Knapp 2000 waren mit - an einem Donnerstag! Stark!

Sie bekamen alle ein Shirt: "Überall und nirgendwo, immer wieder Dynamo" stand darauf. Dementsprechend gelb leuchtete der Gästeblock.

Cristian Fiel wechselte gegenüber dem Aue-Spiel dreimal geplant.

Justin Löwe gab sein Startelf-Debüt, Haris Duljevic kam genauso rein wie Aias Aosman. Dafür mussten Baris Atik und Erich Berko auf die Bank, Rico Benatelli stand gar nicht erst im Kader. Ein vierter kam kurzfristig hinzu. Jannik Müller musste wegen Oberschenkelproblemen passen, für ihn spielte Janis Nikolaou.

Über die erste Hälfte kann getrost der Mantel des Schweigens gelegt werden. Dresden konnte nicht an die zweite Hälfte von Aue anknüpfen, suchte seine Ordnung, fand sie aber nie.

Der Fürther Sebastian Ernst und Dzenis Burnic rangeln um den Ball.
Der Fürther Sebastian Ernst und Dzenis Burnic rangeln um den Ball.  © DPA

Nun riss aber auch Fürth zunächst keine Kleeblätter aus dem Rasen. Insgesamt waren die Franken allerdings zielstrebiger und bissiger.

Chancen gab es kaum. Die besten hatte Daniel Keita-Ruel (26.), der völlig frei vorm Tor nur hauchzart am Ball vorbeiflog. Einen abgefälschten Schuss von Julien Green (37.) angelte sich Markus Schubert cool mit einer Hand. Dresdner Möglichkeiten? Null!

In der zweiten Hälfte bekam Dynamo gar keinen Fuß auf den Boden. Fürth presste extrem früh, holte sich so immer wieder tief in des Gegners Hälfte die Bälle. Das sah bei den Gästen zu wacklig aus. Da strahlte keiner Ruhe aus.

Die SpVgg merkte das, hatte aber sein größtes Brett nach einem Konter. Nach einer Ecke für die SGD ging es zu schnell für die Schwarz-Gelben. Am Ende der Kette stand Marco Caligiuri (60.), der den Ball aus 15 Metern an den Pfosten donnerte. Da hatten die Gäste Glück.

Wenig später konnten sie sich auf das Geschick von Schubert verlassen, der einen Green-Kracher (75.) stark hielt.

Die Uhr zeigte die 79. Minute an, als Dresden überhaupt das erste Mal gefährlich vors Tor kam. Nach einem Gegenstoß zog der eingewechselte Erich Berko aus 18 Metern und traf den Außenpfosten. Am Ende wackelte sich Dynamo zu dem einen Punkt. Und der zählt!

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