Einfach zu lieb! Dynamo kann keine Rückstände mehr drehen

Da schauen sie entsetzt: Cheftrainer Uwe Neuhaus und sein Co Peter Nemeth waren nach dem 0:1 in Fürth enttäuscht.
Da schauen sie entsetzt: Cheftrainer Uwe Neuhaus und sein Co Peter Nemeth waren nach dem 0:1 in Fürth enttäuscht.  © Lutz Hentschel

Dresden - Im Grunde kannst du einen Haken an die Partie machen, wenn Dynamo einmal im Hintertreffen liegt. Nur beim 2:2 auf St. Pauli und dem 2:2 gegen Ingolstadt gelang nach Rückstand noch ein Zähler. Sonst gab es Pleiten.

Wie am Sonntag in Fürth. Die SGD hat einen am Boden liegenden Gegner unnötig wieder ins Leben zurückgeholt. Das lässt einen Schluss zu: Im Abstiegskampf agiert Dynamo zu brav, geht zu lieb mit dem Gegner um.

Dresden will, Dresden kämpft, alles gut, alles bestens. Auch sämtliche Statistiken sprachen für die Gäste. Aber: Dresden kann Spiele nicht drehen. In Fürth fehlte gerade in der zweiten Hälfte der Schaum vorm Mund. Fehlte der Mut, der in den ersten starken 25 Minuten noch da war. Keiner hatte Schaum vorm Mund, keiner setzte ein Zeichen - und sei es mit einer Grätsche. Das ist auch ein Punkt, an dem Trainer Uwe Neuhaus arbeiten muss.

Das Selbstvertrauen aus dem Sieg gegen Bochum war spätestens nach dem 0:1 durch Lukas Gugganig (39.) weg. Das muss aber her! "Jetzt haben wir natürlich wieder mit Regensburg als Gast bei uns im Stadion eine Konstellation, die richtig schwer wird, auch aufgrund des Drucks, den wir jetzt wieder im Hintern haben", schaute Neuhaus in Fürth schon auf Regensburg am Sonntag. "Wir müssen mit der Situation umgehen und uns befreien. Der Weg ist klar, das Ziel ist klar. Jetzt müssen wir zusehen, dass wir da unten rauskommen."

Dabei sind zwei Dinge wichtig. A - Dynamo sollte nicht in Rückstand geraten. Und B - "Wir müssen nur die Torchancen verwerten", so der Coach.


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